Das Deutschlandstipendium

Spitzenleistung belohnen, Spitzenpositionen sichern

Das Deutschlandstipendium ist das größte öffentlich-private Gemeinschaftsprojekt im Bildungsbereich und schafft eine neue Stipendienkultur in Deutschland. Jeder Euro, den private Förderer für ein Stipendium stiften, wird vom Bund um einen weiteren Euro aufgestockt.

2011 eingeführt ist das Deutschlandstipendium aus der deutschen Hochschullandschaft nicht mehr wegzudenken. Allein 2016 wurden 25.500 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert. Dazu haben über 7000 Förderer beigetragen.


Wie funktioniert das Deutschlandstipendium?

Das Deutschlandstipendium beträgt 300 Euro pro Monat. 150 Euro davon übernehmen private Förderer wie Unternehmen, Stiftungen, Alumni und andere Privatpersonen. Die anderen 150 Euro übernimmt der Bund. Das Deutschlandstipendium wird von den Hochschulen direkt an die Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgezahlt.


Gefördert werden Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt. Zugrunde liegt ein ganzheitlicher Leistungsbegriff: Nicht nur Interessenten mit besonderen Leistungserfolgen in Schule und / oder Universität steht das Stipendium offen. Berücksichtigt wird auch die Überwindung besonderer biografischer Hürden sowie gesellschaftliches Engagement. Dies ermöglicht jungen Talenten Bildungserfolge unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.



Welche Vorteile haben Unternehmer, die als Förderer am Deutschlandstipendium teilnehmen?

  • Sie lernen potenzielle Fachkräfte kennen und können diese frühzeitig für Ihr Unternehmen begeistern.
  • Sie stärken Ihre Region: Das Deutschlandstipendium verbindet Campus und Stadt. Davon profitiert die ganze Region.
  • Sie wählen aus, an welcher Hochschule, in welcher Fachrichtung oder in welchem Studiengang Ihr Stipendium vergeben wird.
  • Sie schließen wichtige Kontakte zu Hochschulen: Mit dem Deutschlandstipendium vernetzen sich Wirtschaft und Wissenschaft. Hierdurch können weitergehende Kooperationen entstehen, zum Beispiel gemeinsame Forschungsprojekte. Im Gegenzug werden Unternehmer Teil eines regen Hochschulaustauschs mit vielen universitären Veranstaltungen.
  • Sie erhalten wertvolle Impulse: Praktiker und Theoretiker, Jung und Alt tauschen sich aus. Zum Beispiel in Form von interessanten Hochschulprojekten, betriebsnahen Abschlussarbeiten von Studierenden oder Mentoring-Programmen – das bringt Betrieben zusätzliches Know-how und sorgt möglicherweise für den entscheidenden Innovationsschub.


Wie bewerben sich Studierende?

Studierende erkundigen sich direkt bei der Hochschule, an der sie immatrikuliert sind oder an der sie sich immatrikulieren wollen, ob diese das Deutschlandstipendium anbietet und wie das Bewerbungsverfahren funktioniert. Zahlreiche Hochschulen haben sich in die Übersichtskarte eingetragen.

Über die Vergabe entscheidet die Auswahlkommission der jeweiligen Hochschule. Sie kann Vertreter der privaten Mittelgeber mit beratender Funktion in Auswahlgremien berufen.

Die Förderung wird einkommensunabhängig vergeben und kann zusätzlich zum BAföG bezogen werden. Die Förderdauer soll mindestens zwei Semester betragen.


weiterführender Link:

https://www.deutschlandstipendium.de/

erstellt am 25.01.2018

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