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Zerspanungsmechaniker/ -in

Ausbildungsprofil

Nach der Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe sowie des Mechatronikers hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bereinigte Neufassungen für die drei entsprechenden Ausbildungsordnungen erstellt und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Grundlagen dafür sind die Änderungsverordnungen vom 7. Juni 2018. Die Verordnungen finden Sie als Download über den „Weiterführenden Links“. Weitere Informationen zur Teilnovellierung haben wir unter www.ihk-koeln.de/182222 für Sie zusammengestellt.


Viel mehr als Späne


Nicht gerade fair, einen Beruf danach zu benennen, was er an Abfall produziert: Späne. Dabei entsteht viel mehr, wenn Zerspanungsmechaniker und Zerspanungsmechanikerinnen ein Stück Metall in die Hand nehmen. Schrauben und Radnaben für Automotoren zum Beispiel oder Präzisionsteile für High-Tech-Maschinen aus der Medizintechnik. Zerspanungsmechaniker sorgen dafür, dass die Bauteile einer Maschine oder einer ganzen Anlage genau passen, damit diese dann zuverlässig funktionieren.


Zerspanungsmechaniker haben den richtigen Dreh raus: Wenn sie ans Werk gehen, dreht sich immer etwas - entweder das Werkstück oder das Werkzeug selbst, zum Beispiel Fräser oder Drehmeißel, oder sogar beides. Damit können sie alle möglichen Metalle bearbeiten, beispielsweise Aluminium, Titan oder Stahl. Mit Umdrehungszahlen von bis zu 6.000 Umdrehungen pro Minute legen einige dieser Maschinen ein ganz schönes Tempo vor.


Häufig sind die Werkzeugmaschinen computergesteuert. Dann muss der Zerspanungsmechaniker oder die Zerspanungsmechanikerin die nötigen Schritte für den jeweiligen Auftrag zu einem Arbeitsprogramm ordnen, ein Programm schreiben und in den Datenspeicher der Maschine eingeben. Anschließend befestigen sie die Werkstücke und bringen die Maschinen in Schwung. Dabei überprüfen sie immer, ob Maße und Oberfläche den Vorgaben entsprechen. Ist die Werkzeugmaschine konventionell gesteuert, lösen sie durch genaues Einstellen ihrer Maschine alle nötigen Steuerbefehle der Reihe nach selbst aus. Neben viel Handgeschick brauchen Zerspanungsmechaniker auch Köpfchen, denn sie müssen Ursache und Wirkung bei der Stahl-Bearbeitung genau berechnen. Sonst ist selbst so ein Stück Stahl ganz schnell dahin.


Häufig arbeiten Zerspanungsmechaniker in der Serienfertigung, sie produzieren aber auch Einzelstücke. Außerdem übernehmen sie Wartungs- und Inspektionsaufgaben an den Maschinen und überprüfen dabei insbesondere mechanische Bauteile.


Wie die Ausbildung im wirklichen Leben aussieht, können Sie sich in diesem Film von RTL West bei der Firma POLYTRON Kunststofftechnik GmbH & Co. KG ansehen:


http://www.rtl-west.de/nachrichten/akzeptanz-offensive.html



Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Berufsschulen:

Hans-Böckler-Berufskolleg
Eitorfer Str. 18 - 20
50679 Köln
Tel: 0221 22191145
Fax: 0221 22191110
E-Mail: hbbk@schulen-koeln.de
Internet: http://www.hbbk-koeln.de

Berufskolleg Opladen
Stauffenbergstr. 21 - 23
51379 Leverkusen
Tel: 02171 70870
Fax: 02171 53681
E-Mail: info@bk-opladen.de
Internet: http://www.bk-opladen.de

Berufskolleg Oberberg
in Wipperfürth

Ringstr. 42
51688 Wipperfürth
Tel.: 02267 - 88795 - 0
Fax.: 02267 - 88795 - 25
E-Mail:
berufskolleg-wipperfuerth@t-online.de
Internet:
www.berufskolleg-wipperfuerth.de

Anerkannte Ersatzschule:
Berufskolleg Hückeswagen
Privatschule Bergischer Unternehmen gGmbH

Goethestraße 83
42499 Hückeswagen
Tel: 02192 9337258
Fax: 02192 9338491
E-Mail: kontakt@bk-hw.de
Internet: http://www.berufskolleg-hueckeswagen.de

Foto: ahrenssteinbach/IHK Köln

Dok-Nr: 000253

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