Wenn es unruhig wird: Unternehmenskrise

Unternehmenskrisen erkennen und verhindern

Zu den externen Krisenfaktoren zählen insbesondere die Konjunktur, die Veränderungen des Marktes und das sich ändernde Kaufverhalten der Kundschaft. Unternehmenskrisen haben ihre Ursache jedoch schwerpunktmäßig meistens in Fehlern innerhalb des Unternehmens. Hauptgründe sind häufig:

  • fehlende kaufmännische Qualifikationen der Unternehmer-Person,
  • mangelhafte Planung,
  • mangelhafte Unternehmensführung (z. B.: unzulänglicher Vertrieb, Fehlentscheidungen bei Ausstattung und Rohstoffsicherung, schlecht ausgebildete und häufig wechselnde Mitarbeiter),
  • schlechter Struktur der Unternehmensfinanzen (besonders häufig: zu geringes Eigenkapital, hohe Kostenbelastung, mangelhafte Liquiditätsplanung, mangelhaftes Forderungsmanagement),
  • verspätete Zahlungen und Forderungsausfälle der Unternehmenspartner.

Jede Unternehmerin oder Unternehmer macht Fehler. Zur existenzbedrohenden Krise entwickeln sich Fehler erst dann, wenn die Fehlentwicklungen nicht erkennt oder ignoriert werden. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, Fehlern aktiv vorzubeugen. Auch in der Krise stehen Unternehmen nicht aussichtslos da, wenn sie rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen und vorhandene Hilfsangebote annehmen.

Zur Vorbeugung und Bekämpfung wirtschaftlicher Schwierigkeiten steht die IHK Köln ihren Mitgliedsunternehmen als erste unbürokratische Anlaufstelle zur Verfügung. Als erste Informationen zur eigenen Positionsbestimmung und über erste Maßnahmen, die zügig ergriffen werden können, dienen die zum Download bereitgestellten Merkblätter. Diese zeigen Strategien zur Bewältigung einer Unternehmenskrise auf, geben Tipps zur Suche nach Beratern oder fassen Informationen zu Verbraucher- beziehungsweise zu Regelinsolvenzen zusammen.

Das Programm zur „Förderung unternehmerischen Know-Hows“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds fördert eine Unternehmenssicherungsberatung. Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzlich kann eine weitere, allgemeine Beratung zur Vertiefung der Maßnahmen gefördert werden. Der Zuschuss für Unternehmen in Schwierigkeiten beträgt 90 Prozent der Beratungskosten, maximal jedoch 2.700 Euro. Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner führen. Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen. Die IHK Köln bietet ihren Mitgliedsunternehmen diesen Service als Regionalpartner an.

Außerdem bietet die IHK Köln für ihre Mitgliedsunternehmen, die in eine Krise geraten oder bereits insolvent sind, in Zusammenarbeit mit der Schuldnerhilfe Köln e.V. eine Krisenhotline an und hält weitere Informationen zur Insolvenz bereit.

Unsere Broschüre gibt Ihnen einen detaillierten Überblick über die weiteren Dienstleistungen unseres Teams Unternehmensförderung.



Angelika Nolting Geschäftsstelle Oberberg 02261 8101-9952 02261 8101-9959 angelika.nolting@koeln.ihk.de
Tanja Kinstle International und Unternehmensförderung 0221 1640-1570 0221 1640-1579 tanja.kinstle@koeln.ihk.de
Petra Maskow Geschäftsstelle Rhein-Erft 02271 8376-1840 02271 8376-1990 petra.maskow@koeln.ihk.de

Angelika Nolting

Geschäftsstelle Oberberg

02261 8101-9952

02261 8101-9959

angelika.nolting@koeln.ihk.de

Tanja Kinstle

International und Unternehmensförderung

0221 1640-1570

0221 1640-1579

tanja.kinstle@koeln.ihk.de

Petra Maskow

Geschäftsstelle Rhein-Erft

02271 8376-1840

02271 8376-1990

petra.maskow@koeln.ihk.de

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