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Bild zum Artikel: Verbundausbildung

Ausbilden im Verbund

Im Verbund gemeinsam ausbilden.

Viele kleine und mittlere Betriebe wollen ausbilden, können aber aufgrund ihrer Spezialisierung nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte vermitteln. Hier hilft die vom Land geförderte Verbundausbildung. Die Kooperation im Verbundmodell unterstützt Unternehmen und Betriebe, in der Ausbildung aktiv zu werden. Dadurch entstehen zusätzliche Ausbildungsplätze und nicht selten gelingt es, die Ausbildungsqualität in der dualen Berufsausbildung zu steigern. Kleine und mittlere Unternehmen sichern so den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs.

Verbundausbildung – die Vorteile!

Durch das Verbundmodell können mehr Unternehmen ausbilden.

Die Kooperationspartner verbessern den Erfahrungsaustausch in der gemeinsamen Ausbildung und sichern die Qualität der Ausbildung.

Unternehmen, die bisher nicht ausgebildet haben, können leichter in die Ausbildung einsteigen.

Die eigene betriebliche Ausbildung sichert den notwendigen Fachkräftenachwuchs und stärkt das fachliche Know-how im Betrieb und in der Belegschaft.

Die Auszubildenden erweitern ihren Erfahrungshorizont und lernen verschiedene Unternehmenskulturen kennen.

Mehrere Lernorte stärken Selbstständigkeit und Flexibilität der Auszubildenden und machen die Ausbildung vielfältiger.

Förderinformationen für Unternehmen.

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Verbundausbildung mit einem einmaligen Förderzuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

 

Welche Unternehmen werden gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten. Im Fokus stehen vor allem hochspezialisierte und neu gegründete Unternehmen, die eine berufliche Ausbildung nicht vollständig und allein durchführen können. Den Zuschuss beantragt das Unternehmen, das den Ausbildungsvertrag abschließt.

Was sind die Fördervoraussetzungen?

Die Ausbildung findet bei mindestens zwei Verbundpartnern statt. Dazu wird ein Kooperationsvertrag abgeschlossen. Verbundpartner können auch Unternehmen sowie Bildungsdienstleister sein.

Die Kammern stellen Bestätigungen über die Notwendigkeit des Verbundes aus.

Mindestens zwölf Monate verbringen die Auszubildenden in dem Betrieb, der den Ausbildungsvertrag abschließt. Der Zeitanteil beim Verbundpartner beträgt mindestens sechs Monate.

Gefördert wird eine mindestens zweijährige Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.

 

Weitere Informationen für Unternehmen, Antragsunterlagen und Kontaktinformationen finden Sie im Internet unter www.mais.nrw/verbundausbildung

Stand 01.08.2017

Bild: Fotolia



Ausbilder/in des Jahres 2017


20.11.2017
Montag 20. November 2017, 16:00 Uhr, Börsen-Saal
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