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Veranstaltungskaufmann/-frau

Ausbildungsprofil

Ganz nah am Geschehen

Ein echter Partylöwe muss man nicht sein, wenn man in der Veranstaltungsbranche tätig werden möchte. Aber man sollte bereit sein, auch dann arbeiten zu gehen, wenn andere Leute Feierabend haben und ausgehen – zum Beispiel auf Partys. Kurzum: Veranstaltungskaufleute arbeiten dort, wo andere sich amüsieren, jedenfalls meistens. Und sie sind stets ganz nah am Geschehen. Wenn Firmen ihre Kunden oder Mitarbeiter zu einem großen Sommerfest einladen, wenn ein neues Gebäude feierlich eröffnet wird oder ein großes Jubiläum ansteht, dann müssen immer häufiger professionelle Veranstalter ran. Denn für solche Events reicht es längst nicht mehr, wenn der Chef eine Rede hält und dann alle zu belegten Brötchen und einem Glas Sekt einlädt. Heute sind ganz andere Attraktionen gefragt. Da werden komplette Rennstrecken gebaut, Indianerdörfer nachgebildet, Lasershows auf Fassaden geworfen oder eine atemberaubende Akrobatik gezeigt, um die Gäste zu begeistern. Doch auch eher traditionelle Events werden von ausgebildeten Veranstaltungskaufleuten geplant, organisiert und durchgeführt. Eine Hausmesse zum Beispiel, bei der sich eine Firma präsentiert und ihre Produkte vorstellt. Oder Kongresse mit Teilnehmern aus aller Welt, die eingeladen und untergebracht werden müssen.

Die Welt der Events ist groß und bietet zunehmend mehr Möglichkeiten – und damit gute berufliche Perspektiven. Kreative Menschen, die gerne im Team arbeiten und von der Idee über die Planung bis hin zur tatsächlichen Veranstaltung mitwirken wollen, sind in diesem Beruf bestens aufgehoben. Die Anmietung von Räumen, das Catering für die Gäste, musikalische Unterstützung, Showeinlagen, die nötigen technischen Voraussetzungen wie Licht und Ton sowie Sicherheitsmaßnahmen oder Alternativlösungen – all dies gehört zu den Aufgaben eines Veranstaltungskaufmanns oder einer Veranstaltungskauffrau. Außerdem sollte man gut rechnen können, um die vom Kunden oder vom Veranstalter geplanten Kosten nicht zu überschreiten oder um selbst ein Budget für ein bestimmtes Event zu kalkulieren und seinen Kunden anbieten zu können.

Und was, wenn mal etwas nicht klappt? Dann muss man Ruhe bewahren, improvisieren und dabei auch immer noch seine gute Laune behalten. Gute Ideen, Kreativität, Kontaktfreude, Durchhaltevermögen, Geduld, Organisationsgeschick und ein freundliches Wesen sind ausgezeichnete Voraussetzungen für diesen Beruf. Wenn dann noch ein Gespür für „die Zahlen dahinter“ hinzukommt, sollte man nicht zögern und den spannenden Beruf des Veranstaltungskaufmanns oder der Veranstaltungskauffrau auf jeden Fall erlernen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Berufsschule:

Joseph-DuMont-
Berufskolleg 2
Escher Str. 217
50739 Köln
Tel: 0221 179030
Fax: 0221 1790330
E-Mail: info@jdbk.de
Internet: http://www.jdbk.de

Erstellt am 23. September 2013

Foto: IHK Köln

Ansprechpartner

Vertrags- und Kundenmanagement
Aus- und Weiterbildung
Tel. 0221 1640-6600
Fax 6490
ausbildung@koeln.ihk.de

Dok-Nr: 000305