Unternehmen aus der Region sind Pioniere für umweltfreundliches Wirtschaften

Pressemeldung, 9. Juli 2020: IHK-Gremien zu „Green New Deal“ und zirkulärer Wertschöpfung

Köln. Die Pläne für den „Green New Deal“ der Europäischen Union betreffen nahezu alle Unternehmen in der Region der IHK Köln. Sie müssen sich auf zahlreiche Neuerungen gefasst machen. Gleichzeitig arbeiten aber schon viele Unternehmen bereits heute an Lösungen für Klima- und Umweltprobleme. Welche Chancen sich daraus für die hiesige Wirtschaft ergeben, diskutierte der gemeinsame Ausschuss für Umweltschutz der IHKs Bonn/Rhein-Sieg und Köln in seiner aktuellen Sitzung.

„Die Unternehmen in der Region sind wichtige Partner, um die Energiewende zum Erfolg zu führen und den Klimaschutz weiter zu entwickeln“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh Dienstleistungs GmbH in Köln und Vorsitzender des Gemeinschaftsausschusses für Umweltschutz der Industrie- und Handelskammern Bonn/Rhein-Sieg und Köln. „Unsere Unternehmen sind Pioniere bei diesen Bemühungen und als solche möchten wir der Politik helfen, in Lösungen zu denken.“ Die Ausschussmitglieder begrüßten deshalb in ihrer Sitzung grundsätzlich den „Green New Deal“. Wichtig sei jedoch Augenmaß bei der CO₂-Zielverschärfung.

Die Politik müsse Investitionen in den Klimaschutz erleichtern und etwa die Hürden bei der Eigenversorgung der Unternehmen weiter abbauen. Zudem sollte sie effiziente Instrumente wie den Emissionshandel einsetzen, anstatt durch komplexe Einzelregelungen die Innovationskraft der Unternehmen zu lähmen. Verhindert werden müsse auch, dass wegen steigender Produktionskosten effiziente inländische Industrieanlagen geschlossen und letztlich durch Anlagen mit höherem Kohlendioxidausstoß im Ausland ersetzt würden.

Den schonenden Umgang mit Ressourcen, genauer die „zirkuläre Wertschöpfung“, sieht der Ausschuss ebenfalls als große Chance für die Wirtschaft. Begrüßt wurde der Startschuss zu einer dauerhaften Initiative von Unternehmen der Region, die sich in einem virtuellen Umweltdialog neben dem fachlichen Austausch das Ziel gesetzt haben, ein Netzwerk zwischen den Akteuren zu bilden. Interdisziplinäre Arbeitsgruppen werden sich fortan mit Themen wie Abfallkonzepten für Industrieunternehmen oder dem Image der Abfallwirtschaft beschäftigen. Die Initiative steht für neue Mitglieder offen. Initiatoren sind die IHK Köln mit dem Verein Deutscher Ingenieure und dem Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Das nächste Treffen findet am 8. Oktober 2020 statt. Interessenten können sich gerne per Mail an Julia Heidkamp (julia.heidkamp@koeln.ihk.de) wenden.

Jörn Wenge Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1620 0221 1640-1690 joern.wenge@koeln.ihk.de

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