Forderung: Unbürokratische Soforthilfe für kleine Unternehmen jetzt

Pressemitteilung 18.03.2020 IHK Köln fordert sofortige Geldzuschüsse wie in Bayern

"Bayern macht es vor: Unternehmen, die vor Liquiditätsengpässen wegen der Corona-Krise stehen, bekommen innerhalb weniger Tage unbürokratisch Soforthilfen zwischen 5.000 und 30.000 Euro, je nach Betriebsgrößen. Das brauchen wir im größten und am stärksten betroffenen Bundesland dringend auch!" sagt Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln. "In Köln sind neben Gastronomie jetzt auch der Einzelhandel betroffen, von Branchen wie Events und Tourismus ganz zu schweigen. Jetzt gilt es, durch direkte Hilfen die nächsten Wochen zu überbrücken", so Grünewald.  

Neben anderen Maßnahmen, wie weitere Steuererleichterungen oder Lohnkostenzuschüssen, würde eine Soforthilfe kleine Unternehmen bis 250 Mitarbeitern vor der Insolvenz schützen. "Es geht jetzt erst einmal darum, Pleiten zu verhindern. Unsere regionale Wirtschaft hat die Kraft, nach der Krise schnell wieder auf die Füße zu kommen. Dazu müssen wir die Unternehmen aber erst einmal bis zu diesem Punkt unterstützen." IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt ergänzt: "Wir appellieren daher an die Landesregierung, sich ein Beispiel am Bundesland Bayern zu nehmen und die dortige Regelung im Sinne der regionalen Wirtschaft sofort umzusetzen. Die Frage nach finanziellen Hilfen ist ganz klar die Nummer eins bei den derzeitigen massenhaften Anrufen bei der IHK-Hotline. Die Existenzsorgen sind in vielen Branchen sehr real." 

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