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Sport-und Fitnesskaufmann/-frau

Ausbildungsprofil

Beratung von Kopf bis Fuß

Auf die Plätze, fertig, los! Es ist Marathon. Wenn der Startschuss fällt, liegen viele Monate der Planung und Vorbereitung hinter den Organisatoren. Darunter finden sich immer mehr gut und umfassend ausgebildete Sport- und Fitnesskaufleute. Anmeldungen müssen verwaltet und abgerechnet, Sponsoren gefunden und Broschüren gedruckt werden, jemand muss sich um die nötigen Absperrungen kümmern und alle Genehmigungen einholen. Steht das Sicherheitskonzept? Sind genug Toiletten an der Strecke und sind alle wichtigen Ansprechpartner zu erreichen? Werden die Sportlerinnen und Sportler am Ende der 42,195 Kilometer langen Strecke genug zu essen und zu trinken bekommen? Sind alle Wege ausgeschildert und ist ausreichend warmes Wasser für die Duschen da? Die Liste ist endlos, aber sie beschränkt sich natürlich nicht auf den Tag der Veranstaltung. Denn im Vorfeld muss kalkuliert werden, ob sich so ein Lauf überhaupt rechnet – ob am Ende also ein Gewinn verbucht werden kann oder ein Minus im Plan steht. Sport- und Fitnesskaufleute stellen Anmeldegebühren, Sponsorengelder und die erforderlichen Ausgaben einander gegenüber und achten darauf, dass das vorhandene Budget nicht aus dem Ruder läuft.

Solche großen Sportveranstaltungen sind aber noch lange nicht der einzige Ort, wo Sport- und Fitnesskaufleute zunehmend eingesetzt werden. Denn Sport ist in. Ob im Fitness-Studio, im Verein oder in der Laufgruppe – immer mehr Menschen machen regelmäßig Sport. Heute ist es Nordic Walking, morgen Yoga und Pilates, übermorgen wird vielleicht das Einrad fahren zum Megatrend. Wie es richtig geht, was man beachten muss und warum es so gesund ist, sich regelmäßig zu bewegen, darüber beraten Sport- und Fitnesskaufleute ihre Kunden. Sie sind Trainer, Organisatoren und Werbespezialisten zugleich, informieren über Sportart und -technik und entwickeln neue Sport- und Wellnesskonzepte. Sie sind außerdem für die Mitgliederverwaltung zuständig, schließen also Verträge mit Kunden ab, erstellen Abrechnungen oder schicken Mahnungen, wenn die Zahlung der Mitgliedsbeiträge ausbleibt.

Meistens sind Sport- und Fitnesskaufleute direkt mit Kunden oder Teilnehmern in Kontakt – etwa, um den hochmodernen Crosstrainer mit TV-Funktion fachgerecht vorzuführen, um selbst Spinning-Kurse oder andere Sportprogramme durchzuführen oder auch Ratschläge für eine gesunde Ernährung zu geben. Kontaktfreudigkeit und ein freundliches Wesen sollte man daher unbedingt mitbringen, wenn man sich für diese Ausbildung interessiert.

Der Beruf ist unter sportbegeisterten Jugendlichen sehr beliebt, da er sowohl die kaufmännische Seite, zum Beispiel das Kalkulieren von Veranstaltungen oder den Kontakt mit Dienstleistern, als auch die sportliche Seite abdeckt. Im Unterschied zum „Sportfachmann“ oder zur „Sportfachfrau“ legen sich Sport- und Fitnesskaufleute am Ende der Ausbildung nicht auf eine bestimmte Sportart oder einen speziellen Bereich fest, sondern lernen schwerpunktmäßig Rechnungswesen, Controlling und Personalwirtschaft. Der Beruf ist vielseitig und der ideale Weg für alle, die nicht nur im Büro sitzen wollen, sondern auch gerne selbst Sport machen und mit Menschen arbeiten möchten.

Wie die Berufsausbildung im täglichen Geschäft aussieht können Sie in diesem Kurzfilm von BR Alpha sehen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Berufsschule:

Berufskolleg
Lindenstraße der Stadt Köln
Lindenstr. 78
50674 Köln
Tel: 0221 9216890
Fax: 0221 92168930
E-Mail: bk3.linden@schulen-koeln.de
Internet: http://www.bkal.de

Erstellt am 23. September 2013

Foto: infinity/fotolia.com

Ansprechpartner

Vertrags- und Kundenmanagement
Aus- und Weiterbildung
Tel. 0221 1640-6600
Fax 6490
ausbildung@koeln.ihk.de

Dok-Nr: 000302