Soforthilfe: Unternehmen brauchen mehr Zeit

Pressemeldung 20.07.2020: IHK Köln fordert unbürokratische und einfache Verfahren

Zum Stopp der Soforthilfe-Abrechnungen durch das Wirtschaftsministerium NRW und die Verhandlungen dazu mit der Bundesregierung sagt Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln: "Die nötige Klärung des Soforthilfe-Verfahrens mit der Bundesregierung sollte zu einer Fristverlängerung für die Unternehmen genutzt werden. Bisher muss die Verwendung der Soforthilfe bis zum 30.09. an das Land NRW zurückgemeldet werden. Wir befinden uns allerdings immer noch mitten in der Corona-Krise und die Unternehmen sind jetzt damit beschäftigt, Hygieneauflagen umzusetzen, neue Konzepte zu erarbeiten oder sich um das Kurzarbeitergeld zu kümmern. Dies erfahren wir durch zahllose Gespräche über unsere Hotline. Viele befassen sich nun auch mit den Anträgen zu den neuen Überbrückungshilfen. In dieser Situation sollten wir die regionale Wirtschaft nicht durch zusätzliche Bürokratie und komplizierte Verfahren belasten. Eine deutliche Verschiebung der Frist käme allen entgegen und ließe auch genügend Zeit, das Verfahren transparent und nachvollziehbar aufzusetzen. Denn bisher gab es da noch einige Unklarheiten, und wir sind froh, dass die Landesregierung hier Verbesserungen erreichen möchte. Die Soforthilfe ist ein gutes Instrument, aber warum werden zum Beispiel nicht alle Kosten anerkannt? Besonders bei den Personalkosten gab es hier viele Unsicherheiten und Missverständnisse, die den Unternehmen jetzt Schwierigkeiten machen. Klare Regeln und genügend Zeit zur Abrechnung helfen unseren Mitgliedsunternehmen jetzt weiter."

Dr. Susanne Hartmann Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1600 0221 1640-1690 susanne.hartmann@koeln.ihk.de

Dr. Susanne Hartmann

Hauptgeschäftsführung

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