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Sitzung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer zu Köln

Modernisierung des IHK-Gebäudes - Kooptation weiterer Mitglieder der Vollversammlung - Netzwerk Mittelstand

Köln, 04.04.2017. Ein straffes Programm hatte die Vollversammlung der IHK Köln, die heute zusammenkam, zu absolvieren. Die Themenpalette reichte dabei von der Modernisierung des IHK-Gebäudes über die Kooptation weiterer Mitglieder der Vollversammlung, Berichten über das Netzwerk Mittelstand, Regionalplanung, die Digitalisierung bis zur Industrie-Initiative.

Kooptation
Beim folgenden Tagesordnungspunkt „Personalia“ bestätigte die Vollversammlung neu berufene Mitglieder der Ausschüsse und Gremien der IHK Köln und besetzte über Kooptation vier weitere Sitze in der Vollversammlung. Das Instrument der Kooptation wird genutzt, um die Spiegelbildlichkeit bezüglich der Wirtschaftsstruktur – sowohl nach Branchen als auch nach regionaler Präsenz – in der Vollversammlung zu vervollständigen. Zehn Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich dabei zur Wahl. In geheimer Wahl kooptierte die Vollversammlung

  • Rouven Meister, Prokurist der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mit beschränkter Haftung (Wahlgruppe 17 = Vermittlergewerbe / Finanzdienstleister / Handelsvertreter Köln),
  • Timo von Lepel, Geschäftsführer der NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH (Wahlgruppe 23 = Informations- und Kommunikationstechnik gesamter Kammerbezirk),
  • Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender AXA Konzern Aktiengesellschaft (Wahlgruppe 24 = Banken und Versicherungen gesamter Kammerbezirk),
  • Prof. Dr. Clarissa Kurscheid, Geschäftsführerin FiGuS privates Forschungsinstitut für Gesundheits- und Systemgestaltung GmbH (Wahlgruppe 25 = Unternehmensnahe Dienstleister Köln).

Varianten für die Gebäude-Sanierung
IHK-Präsident Dr. Werner Görg und IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt gaben den Unternehmerinnen und Unternehmern einen Überblick über den Gesamtstand des Projektes: Im Februar beschloss die Vollversammlung, zusätzlich zur 47-Millionen-Euro-Variante prüfen zu lassen, wie der beschlossene Bausoll so reduziert werden kann, dass die 40 Millionen Euro gehalten werden könnten. Für beide Varianten haben die Planer detaillierte Planungen entwickelt, die gerade abgeschlossen sind. Dazu haben die Unternehmerinnen und Unternehmer in den kommenden Wochen Gelegenheit, in Infoveranstaltungen die Varianten vergleichend zu diskutieren und den Planern ihre Fragen zu stellen. Am 25. April wird es dann eine außerordentliche Vollversammlung geben, um eine Entscheidung zu treffen.

Vermittlerregister und Gebühren im Bewachungsgewerbe
In weiteren Tagesordnungspunkten passte die IHK Köln die Gebühren für eine Eintragung in das Vermittlerregister auf die bundesweit einheitlichen 45,00 Euro und änderte die Satzung für die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe, um die gestiegenen Anforderungen an die interkulturelle Kompetenz des bewachenden Personals festzuhalten.

Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln
Einen Blick in die Zukunft gab es beim Tagesordnungspunkt „Fachbeitrag der Wirtschaft zum Regionalplan im Regierungsbezirk Köln“: Die IHKs Köln, Aachen und Bonn/Rhein-Sieg haben diesen Fachbeitrag erarbeitet, um frühzeitig in die Diskussion der Inhalte des voraussichtlich im Jahr 2019 zu überarbeitenden Regionalplans einzutreten. Der Fachbeitrag (abrufbar über die Dokumentennummer 1139 auf www.ihk-koeln.de) analysiert, welche Bedeutung die Vorgaben des Regionalplanes künftig für Gewerbe- und Industrieflächen, Verkehr und Logistik, Rohstoffsicherung und Energieversorgung haben.

Netzwerk Mittelstand der IHK Köln
Als Vorsitzende des 2003 gegründeten Netzwerk Mittelstands der IHK Köln stellte Vollversammlungsmitglied Dr. Nicole Grünewald vor, wie sich das Netzwerk mit derzeit 80 Mitgliedern aus unterschiedlichsten Branchen seit seiner Neuausrichtung 2011 entwickelt hat. In regelmäßigen Netzwerktreffen – vor Ort bei Unternehmen – und bei Veranstaltungen tauschen sich die Mitglieder des Netzwerkes zu praktischen, allgemeinen und politischen Themen aus.

In|DU|strie-Initiative
Im Jahr 2013 startete die IHK Köln die Industrieakzeptanz-Offensive In|DU|strie. Wie Vollversammlungs-Mitglied Fred Arnulf Busen, Sprecher der Initiative, schilderte, unterstützen heute 207 Unternehmen die Initiative. Nach wie vor ist es Ziel der Initiative, im Dialog mit der Öffentlichkeit diese von der Bedeutung der Industrie für die regionale Wertschöpfung zu überzeugen. Nach drei Jahren kann die Initiative auf zahlreiche und vielfältige Dialoge zurückblicken.

Ansprechpartner

Dr. Susanne Hartmann
Hauptgeschäftsführung
Tel. 0221 1640-1600
Fax 1690
susanne.hartmann@koeln.ihk.de

Dok-Nr: 150380