Blitzumfrage zur US-Steuerreform

IHK Köln warnt vor Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft

Köln, 22.12.2017. Die IHK Köln hat in einer Blitzumfrage 31 Unternehmen zu den möglichen Auswirkungen von US-Präsident Donald Trumps Steuerplänen auf die Kölner Wirtschaft befragt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (17) sieht die Gefahr, dass zukunftsweisende Investitionen demnächst nicht mehr in der Kölner Region, sondern in den USA getätigt werden. Rund 50 Prozent der Befragten (15) erwarten, dass bisherige Produktionsstätten von Deutschland in die USA verlagert werden. „Trumps Kurs setzt den Firmen Anreize, Kapazitäten und Wertschöpfungen in den Vereinigten Staaten auszubauen. Die Rückmeldungen zeigen, dass sich die US-Steuerreform signifikant auf Investitions- und Produktionsentscheidungen in unserer Wirtschaftsregion auswirken kann“, sagt Alexander Hoeckle, Geschäftsführer International und Unternehmensförderung der IHK Köln. Die künftige Bundesregierung sei gefordert, im internationalen Standortwettbewerb nun nachzuziehen und die Unternehmen zu entlasten.

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