Dok.-Nr. 213781

OVG-Entscheidung zu Dieselfahrverboten: IHK Köln fordert Belieferungskonzepte und Ausweichrouten

Die IHK Köln bedauert die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster

Die IHK Köln bedauert die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster für streckenbezogene Dieselfahrverbote in der Stadt Köln. „Wir brauchen jetzt Ausweichrouten für die Wirtschaft“, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. „Die Belieferung der Unternehmen sowie Quell- und Zielverkehre müssen weiterhin gewährleistet sein.“

Die Wirtschaft musste in den letzten Jahren immer wieder neue Belastungen auf sich nehmen. Neben den zahlreichen Brückensperrungen wurde zuletzt auch noch die Rheinuferstraße gesperrt. Nun kommen die streckenbezogenen Verbote hinzu. „Für die Wirtschaft muss es vernünftige Lösungen geben, um alle Wirtschaftsverkehre, nicht nur die des Handwerks, in den betroffenen Gebieten aufrechtzuerhalten. Die Stadt Köln muss zeitnah ein Führungskonzept für LKW ausarbeiten und die Belieferung, insbesondere der Kölner Messe, sicherstellen“, fordert Dr. Ulrich S. Soénius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Standortpolitik der IHK Köln. „Ansonsten hätte das gravierende Folgen für die betroffenen Unternehmen.“

Auch Birgit Heitzer, Vorsitzende des Verkehrsausschusses der IHK Köln, bedauert die Entscheidung: "Bei der Herausnahme einzelner Strecken aus dem Kölner Verkehrsnetz müssen Ausweichrouten gewährleistet werden und auch Quell- und Zielverkehre müssen weiterhin möglich sein. Alternativ müssen kreative und marktgerechte Lösungen zur Versorgung der ansässigen Unternehmen und Menschen gefunden werden."

Jörn Wenge Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1620 0221 1640-1690 joern.wenge@koeln.ihk.de

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