Mittelfristprognosen für 2019 bis 2023 zur EEG-Umlage veröffentlicht

Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber sind dazu verpflichtet eine kalenderjährliche Prognose zur Entwicklung der EEG-Umlage zu erstellen.

Für den selbsterzeugten und sonstigen Letztverbrauch prognostizieren die Übertragungsnetzbetreiber einen Anstieg der Strommenge von 77,96 TWh im Jahr 2019 auf 81,27 TWh im Jahr 2023.

Allerdings wird bei den nach der BesAR privilegierten Letztverbrauchern von einer Reduzierung der Strommenge von 113,93 TWh (2019) bis auf 111,84 TWh (2023) ausgegangen. Die Reduktion kann aber nicht die steigende EEG-Umlage ausgleichen.

Bei dem nichtprivilegierten Letztverbrauch wird ebenfalls mit einem leichten Rückgang des Stromverbrauchs von 344,35 TWh (2019) auf 336,44 TWh (2023) gerechnet. Der Grund für die Reduktion liegt bei effizienteren Geräten und zunehmende Verbreitung von LEDs.

Es ist außerdem ein deutlicher Anstieg der installierten Leistung der EE-Anlagen zu verzeichnen. Dies erklärt sich aufgrund des Anstiegs von Windenergieanlagen an Land und durch die solare Stromerzeugung.

Bei den Förderbeiträgen gibt es kaum Schwankungen. Für das Jahr 2019 wird mit einem Fördervolumen von 26.727,8 Mio. Euro gerechnet. Ihren Tiefpunkt erreicht es 2021 mit 27.717,1 Mio. Euro und steigt bis 2023 auf 27.000 Mio. Euro an.


Christian Vossler Innovation und Umwelt 0221 1640-1504 0221 1640-1519 christian.vossler@koeln.ihk.de

Christian Vossler

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