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Mit Potentialberatung den Betrieb für die Zukunft wappnen

Die Potentialberatung soll Unternehmen und Beschäftigte dabei unterstützen, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen.

Mit Hilfe externer Beratungskompetenz und unter Beteiligung der Beschäftigten sollen die Potenziale des Unternehmens ermittelt und darauf aufbauend die Umsetzung notwendiger Veränderungsschritte in die Praxis begleitet werden.

Der technologische Wandel und die Digitalisierung der Produktions- und Dienstleistungssysteme (Stichwort: Industrie 4.0) wird zukünftig auch für kleinere und mittlere Unternehmen zu immer wichtigeren Wettbewerbsfaktoren. Der arbeits- und beteiligungsorientierte Ansatz der Potentialberatung unterstützt Unternehmen und Beschäftigte dabei, die Veränderungsprozesse der Digitalisierung mitarbeiter- und beteiligungsorientiert zu gestalten. Unter einem Leitbild „Arbeit 4.0“ geht es um die Gestaltung von neuen Technik- und Arbeitssystemen unter Berücksichtigung hierzu passender Organisations- und Personalentwicklung.

Die zunehmende Bedeutung der Einführung neuer Technologien und deren Gestaltung mit Blick auf die Arbeits- und Produktionssysteme auch für KMU können in den Beratungsgesprächen zur Potentialberatung aufgegriffen und erörtert werden.

Die aktuellen Themenfelder der Potentialberatung sind:

  • Arbeitsorganisation (bspw. Strukturen/Prozesse, Arbeitszeit, interne/externe Kommunikation und Kooperation)
  • Kompetenzentwicklung (insbesondere Personalentwicklung, Qualifizierung, Stärkung der Ausbildungsfähigkeit)
  • Demographischer Wandel (bspw. Wissensmanagement, alternsgerechte Arbeitsorganisation, Arbeitszeit)
  • Digitalisierung (besonders Gestaltung von Arbeit und Technik, Partizipation)
  • Gesundheit (bspw. Einführung eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements, Work-Life-Balance)

Die Potentialberatung kann von Unternehmen mit mindestens zehn und weniger als 250 Beschäftigten in Anspruch genommen werden. Unternehmen mit mindestens einem und weniger als zehn Beschäftigten können in NRW das ESF-Bundesprogramm unternehmensWert:Mensch in Anspruch nehmen. Für beide Programme gilt, dass antragstellende Unternehmen älter als zwei Jahre sein müssen.

Die Förderung erfolgt durch eine 50-prozentige Bezuschussung der Honorare pro Tagewerk, maximal 500 Euro pro Tag bis zu insgesamt 10 Beratertagen. Die Antragstellung erfolgt über die IHK Köln als Beratungsstelle. Antragstellende Unternehmen erhalten nach erfolgter Beratung durch die IHK einen "Beratungscheck Potenzialberatung" und können im Anschluss daran mit der Beratung beginnen.

Weiterführende Informationen zur Potentialberatung finden Sie hier.

Fotonachweis: Robert Kneschke, fotolia.com
Aktualisiert am 16. März 2017

Ansprechpartner

Michael Kracht
Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg
Tel. 02171 4908-9902
Fax 9909
michael.kracht@koeln.ihk.de
Petra Maskow
Geschäftsstelle Rhein-Erft
Tel. 02271 8376-1840
Fax 1990
petra.maskow@koeln.ihk.de
Angelika Nolting
Geschäftsstelle Oberberg
Tel. 02261 8101-9952
Fax 9979
angelika.nolting@koeln.ihk.de
Martin Weidner
International und Unternehmensförderung
Tel. 0221 1640-1571
Fax 1579
martin.weidner@koeln.ihk.de

Dok-Nr: 001262