Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung

Ausbildungsprofil

Rund um den Globus

Wie kommt die Banane aus Ecuador in den Lebensmittelladen um die Ecke? - Mit Hilfe der Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen. Denn die sind überall da im Einsatz, wo es um Logistik, also Transport, geht. Wenn ihre Kollegen, die Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Waren ausgesucht und eingekauft haben, dann legen die Speditions- und Logistikkaufleute los: Der Container mit Bananen muss per Flugzeug oder Schiff übers Meer, um dann per Zug und Lkw weiterverteilt zu werden.

Die in Deutschland produzierten Auto-Teile werden im französischen Werk des Autoherstellers gebraucht, im eigenen Betrieb liegt eine Maschine lahm, weil ein Ersatzteil aus China fehlt, der Kunde in Portugal hat eben nachgefragt, wo eigentlich seine Lieferung aushängt: Alles Aufgaben für die Logistik-Spezialisten.

Diese Kaufleute wissen, wie man Waren rund um den Globus transportiert, sie auf ihren Wegen überwacht und dafür sorgt, dass alles pünktlich und sicher am Zielort ankommt. Die Transportprofis tüfteln mit ihren Computerprogrammen die günstigsten Wege per Lkw, Bahn, Flugzeug oder Schiff aus, sie verzahnen in ihren Logistik-Konzepten Wege und Waren so, dass Maschinenteile aus verschiedenen Ländern pünktlich und richtig in genau der Produktionshalle landen, wo sie landen und zu einem funktionierenden Ganzen zusammengesetzt werden sollen.

Eigentlich klar, dass man bei diesem weltumspannenden Warenverkehr mindestens Englisch können sollte. Und vermutlich auch einsichtig, dass man schnell und flexibel auf Anforderungen reagieren muss, dass man gerne organisieren und planen sollte, bei Stress gelassen bleibt und kontaktfreudig mit anderen Menschen kommuniziert.

In der Ausbildung geht es um Verkehrsmittel und -wege, um Leistungen, Preise, Gesetze und Geschäftsbedingungen im Lager -und Umschlagsgeschäft, um Kosten, Logistikkonzepte, Speditionsverträge, Rechnungswesen und Haftungsfragen.

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung arbeiten vor allem - was nicht wundert - in Speditionsbetrieben und Transportunternehmen. Auch in Lagerunternehmen sind sie zu Hause. Haben sie ihre Berufsausbildung abgeschlossen, so können sie auf Wunsch mit Fort- und Weiterbildung den Wirtschaftsfachwirt oder den Verkehrsfachwirt/-wirtin Spedition drauf satteln.

Wie die Berufsausbildung im täglichen Geschäft aussieht können Sie in diesem Kurzfilm von BR Alpha sehen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschule:

Alfred-Müller-Armack
Berufskolleg
Brüggener Str. 1
50969 Köln
Tel: 221 8201350
Fax: 221 3606740
E-Mail: neuhaus@ama-berufskolleg.de
Internet: http://www.ama-berufskolleg.de

Foto: ahrenssteinbach/IHK Köln

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