Industriefläche in Bedburg-Kaster ist dringend nötig

Pressemitteilung, 13. Mai 2020.

Köln. Mit Verwunderung reagiert die IHK Köln auf die neuerliche Diskussion um die mögliche neue Industriefläche in Bedburg-Kaster.  

Diese Fläche ist gemeinsam mit den Flächen Barabarahof in Hürth/Erftstadt an der A1 und der Fläche Kerpen-Sindorf West/Elsdorf an der A4 eine der drei interkommunalen und regional bedeutsamen Flächen für die Entwicklung des gesamten Wirtschaftsstandorts.  

In einem langen und intensiven Prozess haben alle zehn Städte ein gemeinsames Gewerbeflächen-Entwicklungskonzept für den Rhein-Erft-Kreis abgestimmt und beschlossen.  

Auch in den Gremien der Stadt Bedburg wurde dieses Konzept in 2017 einstimmig beschlossen.  

Seit über zwei Jahren liegt das Papier der Bezirksregierung vor. Insbesondere zusammenhängenden, industriell nutzbaren Flächen findet man im Rhein-Erft-Kreis nicht mehr.  

Gerade diese Flächen sind es aber, die mit dem beschleunigten Braunkohleausstieg dringend benötigt werden. Der Abbau an industriellen Arbeitsplätzen und Wertschöpfungsketten muss jetzt kompensiert werden, um die positive Entwicklung der Region zu gestalten.  

"Flächen sind nicht alles, aber ohne Flächen wird der Strukturwandel auf keinen Fall gelingen. Wir müssen als Region an einem Strang ziehen, um die dringend notwendigen Flächen jetzt im Regionalplan zu verankern", so Thorsten Zimmermann, Leiter der Geschäftsstelle Rhein-Erft der IHK Köln.

Dr. Susanne Hartmann Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1600 0221 1640-1690 susanne.hartmann@koeln.ihk.de

Dr. Susanne Hartmann

Hauptgeschäftsführung

0221 1640-1600

0221 1640-1690

susanne.hartmann@koeln.ihk.de

Wie bewerten Sie diese Seite?

Absenden

Vielen Dank für Ihr Feedback!