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IHK Köln warnt vor weiterer Tempodrosselung auf Kölner Hauptverkehrswegen

Schleichverkehr produziert Staus und höheren Schadstoffausstoß

Köln, 21. September 2011. Mit Unverständnis reagiert die IHK Köln auf die Ankündigung der Stadtspitze, Rheinuferstraße, Riehler Straße, Innere Kanalstraße und andere gut ausgebaute und funktionierende Verkehrswege ohne Not mit einer Tempodrosselung zu behindern. "Wer behauptet, eine Tempodrosselung vermindere Unfälle und Schadstoffausstoß, muss dies erst einmal beweisen", sagt Dr. Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer Standortpolitik, Verkehr, Unternehmensförderung der IHK Köln.

Auswirkungen werde die Behinderung des Verkehrsflusses auch auf die so genannten KEP-Dienste, den ÖPNV und den Werksverkehr Kölner Unternehmen haben. Werbung für den Wirtschaftsstandort werde mit von oben verordneter "Langsamkeit" nicht gemacht. Soénius fordert den Landesbetrieb Straßen NRW auf, auf keinen Fall eine Minderung des Temps 70 auf dem Militärring zuzulassen. Soénius: "Langsame Schleichverkehre produzieren Staus und erhöhen so den Schadstoffausstoß. Zudem ist eine Tempobeschneidung eine Verschleuderung von Steuermitteln, denn Rheinuferstraße und Militärring im Westen sind ja gerade vor kurzem extra auf fließenden Verkehr bei Tempo 70 ausgebaut worden!" Auf dem zweispurigen Militärring zwischen Aachener und Venloer Straße wäre sogar Tempo 100 ohne weiteres möglich.

Ansprechpartner

Dr. Ulrich S. Soénius
Standortpolitik/RWWA
Tel. 0221 1640-400
Fax -409
ulrich.soenius@koeln.ihk.de

Dok-Nr: 034398