IHK-Wirtschaftsgremium Overath diskutiert über Betriebliche Mobilität

Stabile Hebesätze für Gewerbe- und Grundsteuer gefordert

Köln, 17. September 2019. Das Wirtschaftsgremium Overath der Industrie- und Handelskammer zu Köln befasste sich in seiner jüngsten Sitzung vergangene Woche mit dem regionalen Mobilitätsangebot. Beigeordneter Bernd Sassenhof gab den Unternehmerinnen und Unternehmern einen Überblick über die vielfältigen Maßnahmen zur Mobilitätsverbesserung in Overath und der Region, die durch Fördermittel unterstützt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Digitalisierung der kommunalen Verkehrssysteme, der Ausbau der Mobilstationen oder das Car-Sharing-Projekt in Marialinden. Der Vorsitzende des IHK-Wirtschaftsgremiums, Bernd Supe-Dienes, Geschäftsführer der Dienes Werke für Maschinenteile GmbH & Co. KG, lobte die bisherigen Anstrengungen der Stadt und erklärte: „Wir freuen uns, dass der Haltepunkt der RB 25 in Vilkerath kommt! Es ist gut, dass Overath das Mobilitätsthema sorgfältig aufarbeitet, dabei sollten aber einfache und kurzfristig machbare Verbesserungen nicht auf der Strecke bleiben.“

Auch die IHK Köln unterstützt in ihrem Bezirk die Unternehmen auf verschiedenen Ebenen bei ihrem innerbetrieblichen Mobilitätsmanagement. Dazu gehören eine betriebliche Mobilitätsberatung vor Ort im Unternehmen, ein kostenfreier Lehrgang zum zertifizierten Betrieblichen Mobilitätsmanager und sogenannte Mobilitätstestwochen, wie IHK-Referent Jan Stuckert erläuterte. Bei den Mobilitätstestwochen konnten die IHK-Mitgliedsunternehmen zwischen Mai und September kostenlos verschiedene alternative Mobilitätsformen – wie E-Autos, Pedelecs oder Lastenräder – für einen begrenzten Zeitraum in ihrem Betriebsablauf testen. Unternehmen, die dieses Angebot nächstes Jahr testen möchten, können sich bereits jetzt vormerken lassen; Infos dazu sowie auf das gesamte Angebot zur Unterstützung des betrieblichen Mobilitätsmanagement auf www.ihk-koeln.de/195024.

Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln, die das Wirtschaftsgremium geschäftsführend betreut, ermunterte die Unternehmensvertreter, das Angebot zu nutzen, um die durch die Firmen ausgelösten Verkehre zu analysieren und zu hinterfragen, vor allem mit dem Ziel, Ressourceneinsatz und Kosten zu senken. Als positives Beispiel verwies sie ergänzend auf Betriebe im Rheinisch-Bergischen Kreis, die bereits gute Erfahrungen mit einem Fahrradleasing für Mitarbeiter gemacht haben.

Darüber hinaus beschäftigten sich die Gremiumsmitglieder mit der Aufstellung des Kommunalhaushaltes für das kommende Jahr. Der Gremiumsvorsitzende Bernd Supe-Dienes mahnte erneut, die Steuerschraube bei der kommunalen Grund- und Gewerbesteuer nicht weiter anzuziehen: „Wenn der Standort Overath für die ansässigen Unternehmen attraktiv bleiben soll, darf es keine steuerliche Mehrbelastung für die Wirtschaft geben.“ Bürgermeister Jörg Weigt, ständiger Gast im Gremium, zeigte sich optimistisch, mit einem ausgeglichenen Haushaltplanentwurf ohne Steuererhöhungen in die anstehenden Haushaltsplanberatungen gehen zu können.



Angela Hilsmann-Korbanka Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1640 0221 1640-1690 angela.hilsmann-korbanka@koeln.ihk.de

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