IHK-Wirtschaftsgremium Burscheid/Odenthal diskutiert betriebliches Mobilitätsmanagement

Städtebauliche Entwicklungskonzepte und Weiterbildung von Fachkräften als weitere Themen der Frühjahrssitzung

Köln, 22.05.2019. In der Frühjahrssitzung des Wirtschaftsgremiums Burscheid/Odenthal der Industrie- und Handelskammer zu Köln informierten sich die örtlichen Unternehmerinnen und Unternehmer über die Potenziale eines Betrieblichen Mobilitätsmanagements. „Allein aus Kostengründen müssen wir in unseren Unternehmen die von uns ausgelösten Verkehre hinterfragen“, sagte Maryo Fietz, Vorsitzender des Gremiums und Geschäftsführer der Fietz Kunststofftechnik GmbH. „Wenn wir durch eine effizientere Planung Verkehr einsparen können, wird die Infrastruktur entlastet und zugleich die Umwelt geschont – eine echte Win-win-Situation.“ Frederik Hupperts, Leiter Infrastruktur und Mobilität der IHK Köln, erläuterte das Unterstützungsangebot der IHK Köln. Dieses umfasst eine Betriebliche Mobilitätsberatung, einen kostenfreien Zertifikatslehrgang zum Betrieblichen Mobilitätsmanager und sogenannte Mobilitätstestwochen, in denen die IHK-Mitgliedsunternehmen zwischen Mai und September verschiedene alternative Mobilitätsformen – wie E-Autos, Job-Tickets oder Lastenräder – kostenlos für einen begrenzten Zeitraum in ihrem Betrieb testen können.

Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan und Odenthals Bürgermeister Robert Lennerts, die ständige Gäste im Gremium sind, berichteten über den Stand der jeweiligen städtebaulichen Entwicklungskonzepte. Während das Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEHK) in Burscheid schon für erste sichtbare Spuren in der Innenstadt sorgt, wurde in Odenthal gerade ein Planungsbüro mit der Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) beauftragt. Beide Konzepte sind notwendig, um Fördermittel aus der Städtebauförderung, unter anderem im Rahmen der Regionale 2025, zu erhalten.

Außerdem erläuterte Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, die Fördermöglichkeiten der Bundesagentur zur Weiterqualifizierung von Arbeitnehmern. Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln, die das Wirtschaftsgremium geschäftsführend betreut, fügte an: „Die Qualifizierung der eigenen Belegschaft ist ein probates Mittel, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die IHK bietet hierzu ebenfalls ein vielfältiges Weiterbildungsangebot an. Unterstützung für die berufliche Weiterbildung ihrer Beschäftigten erhalten kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) zum Beispiel durch den Bildungsscheck, der durch EU-Mittel finanziell unterstützt wird. Auch innerbetriebliche Seminare können über den betrieblichen Bildungsscheck gefördert werden.“


Angela Hilsmann-Korbanka Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1640 0221 1640-1690 angela.hilsmann-korbanka@koeln.ihk.de

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