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IHK-Länderschwerpunkt China - Basisinformationen

Im Rahmen der Arbeitsteilung der NRW-IHKs betreut die IHK Köln schwerpunktmäßig den chinesischen Markt.
Sie hat Basisinformationen über China zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Basisinformationen
Zahlen und Fakten
Außenhandel
Rechtliche Rahmenbedingungen
Zölle: Ein- und Ausfuhrbestimmungen
Tipps für den Markteinstieg
Messen und Ausstellungen
Linkliste


Basisinformationen


Die globale wirtschaftliche und politische Bedeutung Chinas hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Seit 2010 ist das Reich der Mitte nach den USA die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Bereits 2009 rückte China zum Exportweltmeister auf. Die Volksrepublik verfügt weltweit über die höchsten Devisenreserven. Über Jahre beeindruckte das Land mit zweistelligen Wachstumsraten. 2012 lag das Wirtschaftswachstum mit 7,8 Prozent erstmals seit 1999 unter dem magischen Wert von acht Prozent. 2017 lag das Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft bei 6,9 Prozent.

Wichtige Ziele der chinesischen Wirtschaftspolitik im 13. Fünfjahresplan (2016 - 2020) sind u. a. Umwelt, Innovation, Infrastruktur und ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von ca. 6,5 Prozent.

Deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen 

Die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen haben sich seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen 1972 zu einer großen Erfolgsgeschichte entwickelt. 1972 exportierten deutsche Unternehmen Waren für 270 Millionen US-Dollar nach China. 2017 war China mit einem Handelsvolumen von 186,6 Milliarden Euro zum zweiten Mal in Folge der wichtigste Handelspartner Deutschlands, vor den Niederlanden (177,3 Milliarden Euro) und den Vereinigten Staaten (172,6 Milliarden Euro). Im Jahr 2017 wurden Güter im Wert von 86,2 Milliarden Euro von Deutschland nach China exportiert. Somit ist China das drittgrößte Abnehmerland deutscher Waren im Jahr 2017, nach den Vereinigten Staaten (111,5 Milliarden Euro) und Frankreich (105,2 Milliarden Euro). Mit einem Importvolumen von 100,5 Milliarden Euro ist China das wichtigste deutsche Lieferland im Jahr 2017, gefolgt von Niederlanden (91,4 Milliarden Euro) und Frankreich (64,2 Milliarden Euro).

Die deutsche Wirtschaft engagiert sich bis heute deutlich stärker in China als China in Deutschland, was nicht zuletzt den unterschiedlichen Entwicklungsstand beider Volkswirtschaften widerspiegelt.

Mehr als 2.000 chinesische Unternehmen sind inzwischen in Deutschland ansässig, rund 850 davon in Nordrhein-Westfalen. Dem stehen über 5.000 deutsche Unternehmen in China gegenüber.
 

Quellen: Auswärtiges Amt, Destatis


Hinweis: Diese Daten stellen Basisinformationen dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl sie mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt wurden, kann eine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit nicht übernommen werden.


Dok-Nr: 049558

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