IHK Köln treibt digitales Angebot für Unternehmen voran

Vereinfachtes Online-Verfahren beschleunigt elektronisches „Ursprungszeugnis“ für den internationalen Güterverkehr

Köln, 28. Oktober 2019. Ein elektronisches Ursprungszeugnis (eUZ) können Mitgliedsunternehmen der IHK Köln künftig über ein vereinfachtes Online-Verfahren noch schneller und müheloser bei der IHK Köln beantragen. Das Warenbegleitpapier für den internationalen Güterverkehr dient zur offiziellen Bestätigung des Ursprungs einer Ware. Für Unternehmen ist das Dokument nicht zuletzt deswegen relevant, da sie Zölle vermeiden können, wenn dokumentiert und offiziell bestätigt wird, wo ein Produkt gefertigt wurde. Mit dem elektronischen Ursprungszeugnis ist dieser Nachweis rasch und sicher zu haben:

Bislang war es bei der IHK Köln bereits möglich, das Ursprungszeugnis als Papier-Formular auszufüllen und vor Ort bei der IHK bestätigen zu lassen oder das Ganze online abzuwickeln und sich dabei einer elektronischen Signatur zu bedienen. Beide Wege sind weiterhin möglich, hinzu kommt aber jetzt eine vereinfachte dritte Variante: Auf Wunsch des Unternehmens legt die IHK Köln das Unternehmen als Nutzer elektronischer Ursprungszeugnisse an und vergibt eine Benutzerkennung und ein Password. Nach der Registrierung kann das Unternehmen auf diesem Weg künftig auch ohne elektronische Signatur, nur mit der eigenen Nutzerkennung, Ursprungszeugnisse beantragen. Wer sich einmal hat registrieren lassen, kann dann innerhalb weniger Minuten jederzeit online ein Ursprungszeugnis anfordern.

In ihrer aktuellen Sitzung hat die Vollversammlung der IHK Köln die entsprechend angepassten Rechtsgrundlagen beschlossen, so dass das vereinfachte Verfahren ab November starten kann. „Die IHK Köln treibt die eigene Digitalisierung konsequent voran“, erläutert Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. „Das neue Ursprungszeugnis ist ein modernes und effizientes Angebot – ein komplett durchdigitalisiertes Verwaltungsverfahren, vom Antrag bis zum E-Payment.“

2018 hat die IHK Köln rund 41.000 Ursprungszeugnisse ausgestellt. „Die Tendenz ist weiter steigend“, so Alexander Hoeckle, Geschäftsführer des Bereichs International und Unternehmensförderung bei der Industrie- und Handelskammer zu Köln. „Die Nutzung der Ursprungszeugnisse spiegelt auch die Bedeutung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs wider. Und der aktuelle Außenwirtschaftsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages zeigt, dass die Zahl der ausgestellten Ursprungszeugnisse trotz abflauender Konjunktur auf Rekordhoch liegt“.

Detaillierte Informationen zum elektronischen Ursprungszeugnis finden Unternehmen unterwww.koeln.ihk.de/971.

Sabina Janssen Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1670 0221 1640-1690 sabina.janssen@koeln.ihk.de

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