IHK Köln erwartet von deutscher EU-Ratspräsidentschaft Stärkung des internationalen Handels

Pressemeldung, 8. Juli 2020: Exportorientierte Unternehmen in der Region haben besonders unter Corona-Krise gelitten

Köln. Die IHK Köln erhofft sich von der deutschen Ratspräsidentschaft eine Stärkung der zuletzt sichtbar geschwächten internationalen Handelsbeziehungen und des globalen Freihandels. „Wir haben in unserer Region viele exportstarke Unternehmen“, sagt Alexander Hoeckle, Geschäftsführer International und Unternehmensförderung der IHK Köln. „Nach einem langen Exportboom haben diese Betriebe in den vergangenen Jahren viele Rückschläge einstecken müssen. Von der Corona-Krise sind sie häufig besonders betroffen.“

Der Außenhandel sei durch Brexit und die Handelskonflikte zwischen den USA und Europa sowie China schon vor Corona eingebremst worden. Zuletzt habe dann in der Corona-Krise teilweise regelrecht Stillstand im grenzüberschreitenden Handel geherrscht. „Die Handelskonflikte sind weiterhin nicht gelöst, auch der Austritt Großbritanniens aus der EU ist nicht abschließend geregelt. Für den Neustart nach der Corona-Krise sind das schlechte Voraussetzungen“, sagt Hoeckle, der in Nordrhein-Westfalen auch als fachpolitischer Sprecher Außenwirtschaft der IHKs fungiert.

Deutschland sollte protektionistischen Bestrebungen entgegentreten und sich während der Ratspräsidentschaft für multilaterale Handelsabkommen und die Stärkung von Organisationen wie der Welthandelsorganisation (WTO) einsetzen. Bei den Brexit-Verhandlungen müsse das Ziel sein, die Belastungen für die Wirtschaft zu begrenzen und den gemeinsamen Binnenmarkt nicht durch Ausnahmeregelungen für Großbritannien zu schwächen.

Jörn Wenge Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1620 0221 1640-1690 joern.wenge@koeln.ihk.de

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