Dok.-Nr. 214380

Godorfer Hafen: IHK Köln nennt Ausbaustopp einen Fehler

Wirtschaftsstandort Köln braucht starke Infrastruktur

Köln, 23.09.2019. Die IHK Köln befürchtet langfristige Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Köln, wenn der Rat der Stadt Köln in dieser Woche das endgültige Aus für den Ausbau des Godorfer Hafens beschließt. "Um die wachsenden Güterverkehre bewältigen zu können, ist es unabdingbar die logistische Infrastruktur auszubauen", sagt Dr. Ulrich S. Soénius, stellv. Hauptgeschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik der Industrie- und Handelskammer zu Köln. "Die Unternehmen in der Region, insbesondere die Industrie im Kölner Süden ist auf die zuverlässige und umfassende Belieferung mit Containern angewiesen." Jeden Tag werden ca. 200 Containertransporte vom Niehler Hafen im Norden in Richtung Süden und umgekehrt durchgeführt.

"Ökologisch wie ökonomisch ist der Verzicht auf den Ausbau ein Fehler!" Besonders durch die Sperrung der Rheinuferstraße für Schwerlastverkehre werden die Transportunternehmen zu weiteren Umwegfahrten gezwungen, die die Umwelt und die Unternehmen noch mehr belasten. Die Missachtung der Binnenschifffahrt widerspricht auch allen politischen Positionen der Vergangenheit. "Wir fordern die Landesregierung auf, bei der Stadt Köln zu intervenieren. denn schließlich ist der Hafen Godorf in der Landesplanung als besonders wichtig deklariert worden." Zudem widerspricht der Ausbaustopp allen politischen Bekenntnissen, den Wirtschaftsstandort zu fördern. "Wer die Unternehmen nur vor Probleme stellt und keine Lösungen anbietet, darf sich nicht wundern, wenn Unternehmen nach Alternativen Ausschau halten." Dies müsse im Interesse der gesamten Region verhindert werden.

Dr. Susanne Hartmann Hauptgeschäftsführung 0221 1640-1600 0221 1640-1690 susanne.hartmann@koeln.ihk.de

Dr. Susanne Hartmann

Hauptgeschäftsführung

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