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Geoblocking im Online-Handel bald weitgehend verboten

IHK Köln weist Unternehmen auf Konsequenzen hin

Köln, 30. November 2018. Ab dem 3. Dezember muss die seit März geltende EU-Verordnung zum so genannten Geoblocking in allen Mitgliedsstaaten angewendet werden. Für viele Unternehmen, die im Online-Handel aktiv sind, bringt dies weit reichende Folgen mit sich. Die IHK Köln rät allen betroffenen Unternehmen, die dies noch nicht getan haben, dringend dazu, ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen
und ihre Angebote im Internet gegebenenfalls auf die neuen Regelungen anzupassen. Denn künftig ist das Geoblocking weitgehend
verboten. Ausgenommen sind allerdings bestimmte Warengruppen und kleine Anbieter bis zu bestimmten Umsatzgrenzen.

Generell aber dürfen Kunden aus anderen EU-Ländern nicht mehr vom Kauf ausgeschlossen werden, auch dürfen sie nicht mehr auf andere Seiten umgeleitet werden, auf denen dann andere Konditionen gelten als für die Kunden im Heimatland des Anbieters. Unternehmerinnen und Unternehmer sollten sich genau überlegen, an welche Kunden sie sich auf welchem Vertriebsweg richten wollen, und dies auf ihrer Website und in ihrem allgemeinen Geschäftsbedingungen transparent darstellen, rät die IHK Köln.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Online-Magazin ihkplus.de 
 

Dok-Nr: 194201

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