Fachkräftezuwanderung: Neue Möglichkeiten schaffen

DIHK stellt Sonderauswertung zum Thema vor.

Deutlich mehr als die Hälfte der hiesigen Unternehmen ist nach einer aktuellen Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) grundsätzlich offen dafür, Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland einzustellen.

Vor dem Hintergrund zunehmender Fachkräfteengpässe kommt neben der höheren Beschäftigung inländischer Personen der Zuwanderung aus dem Ausland steigende Bedeutung zu. Rund zwei Drittel der Unternehmen, die derzeit offene Stellen längerfristig nicht besetzen können, sehen in der Einstellung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten eine Option, um auf Engpässe zu reagieren. Als hilfreich für eine solche Einstellung sind aus Sicht der Unternehmen in erster Linie bessere Sprachkenntnisse der Bewerber. Zudem wünschen sich die Unternehmen besonders häufig ein einfacheres administratives Zuwanderungsverfahren sowie eine bessere Unterstützung in diesem oftmals komplexen Prozess. Auch die Erleichterung zuwanderungsrechtlicher Regelungen würde viele Unternehmen bei der Fachkräftesicherung unterstützen.

Aktuell tragen Ausländer rund die Hälfte des Beschäftigungsaufbaus – in erster Linie kommen sie aus den EU-Staaten, für die Personenfreizügigkeit gilt. Angesichts perspektivisch sinkender Potenziale in diesen Ländern gilt es, den Blick auch in Drittstaaten zu richten. Für die Beschäftigung von Personen aus Nicht-EU-Ländern gelten die zuwanderungsrechtlichen Regelungen. Letztere unterliegen derzeit mit dem von der Bundesregierung vorgelegten Referentenentwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes einem Reformprozess. Daher bietet die Einschätzung der Unternehmen wichtige Erkenntnisse. Dies geht aus der Untersuchung "Fachkräftezuwanderung – Neue Möglichkeiten schaffen" hervor, einer Sonderauswertung der jüngsten DIHK-Konjunkturumfrage.

Daniela Scherhag-Godlinski Standortpolitik/RWWA 0221 1640-4240 0221 1640-4280 daniela.scherhag-godlinski@koeln.ihk.de
Jasna Rezo-Flanze Aus- und Weiterbildung 0221 1640-6200 0221 1640-6290 jasna.rezo-flanze@koeln.ihk.de

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