Dok.-Nr. 195023

Fachkräftereport 2018 – Lage in NRW und im IHK-Bezirk Köln


Die Suche nach geeigneten Fachkräften wird in den kommenden Jahren für die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen immer schwieriger werden. Das ist das Ergebnis des aktuellen Fachkräftereportes, den IHK NRW heute vorlegte. Demnach werden der NRW-Wirtschaft in Industrie, Handel und der Dienstleistungsbranche im Jahr 2030 rund 738.000 Fachkräfte fehlen. Gegenüber dem Jahr 2018 (Lücke: 365.000 Fachkräfte) wird sich der Fachkräfte-Engpass somit verdoppeln. Aktuell stehen Unternehmen etwa 5.940.000 qualifizierte Fachkräfte in den besagten Branchen zur Verfügung. Demgegenüber stehen 6.305.000 Jobs. Unter dem Strich ergibt das einen Engpass von 5,8 Prozent. Bis zum Jahr 2030 wird dieser Engpass auf 13,5 Prozent steigen.

Immer kleinere Jahrgänge wachsen in den Arbeitsmarkt nach, während immer mehr Menschen ihn in Richtung Ruhestand verlassen. „Der Rückgang in der Nachfrage ist in erster Linie eine Reaktion der Unternehmen auf den wachsenden Fachkräftemangel“, sagt Thomas Meyer, Präsident von IHK NRW. „Die Wirtschaft versucht, ihre Fachkräftenachfrage an den Wandel anzupassen, beispielsweise durch Automatisierung, Prozessoptimierung und Innovationen.“ Schon heute geben rund 60 Prozent der Unternehmen im IHK-Bezirk Köln sowie bundesweit in der Konjunkturumfrage an, dass der Fachkräftemangel ihre größte Sorge ist. Mit dem Fachkräftereport liefert die IHK NRW fundiertes Zahlenmaterial auf der Basis des IHK Fachkräftemonitors NRW.

                                       

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