DIHK-Umfrage: Wie digital ist die deutsche Wirtschaft?

Erhebung unter knapp 3.500 Betrieben

Inwieweit haben Cloud-Anwendungen, Robotik und Sensorik, Künstliche Intelligenz, Blockchain & Co. bereits Einzug in die Unternehmen gehalten? In seiner Umfrage "Digitalisierung mit Herausforderungen" zeichnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ein Bild vom Status in den Betrieben.

Bundesweit knapp 3.500 Unternehmen beteiligten sich Ende 2020 an der Erhebung. Ihre Antworten machen klar: Der Umfang, in dem sie Digitalisierungspotenziale nutzen, hat sich nach der Selbsteinschätzung der Betriebe leicht verbessert, insbesondere bei der digitalen Infrastruktur gibt es aber noch Herausforderungen.

Status "befriedigend"
Auf einer Notenskala von 1 (voll entwickelt) bis 6 (wenig entwickelt) stufen die Unternehmen ihren eigenen Digitalisierungsgrad demnach nur als befriedigend ein (Durchschnittsnote: 2,9). Bei der Vorumfrage im Jahr 2017 hatte der Notendurchschnitt bei 3,1 gelegen.

Digitaler Vorreiter ist der Erhebung zufolge die Informations- und Kommunikationsbranche mit einer Durchschnittsnote von 2,1. Dagegen bewegen sich das Gastgewerbe (3,4), der Handel (3,2) und das Baugewerbe (3,2) nach eigener Einschätzung im hinteren Bereich der Notenskala – hier sind auch nicht alle Prozesse vollständig digitalisierbar.

Wo liegen die Herausforderungen der Unternehmen?
Was sind die vorrangigen Gründe sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen?
Auf welche Zukunftstechnologien setzt der Mittelstand?

Die Antworten, weitere Zahlen und die vollständige Erhebung finden sich in der Digitalisierungsumfrage 2021 auf der Website des DIHK.



Quelle: DIHK
Bild: Der Digitalisierungsgrad nach Selbsteinschätzung nach Schulnoten / DIHK

Dieter Schiefer Innovation und Umwelt 0221 1640-1520 0221 1640-1539 dieter.schiefer@koeln.ihk.de

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