China, Vietnam und Mongolei

China gehört seit Jahren zu den Top-Märkten, aber auch Vietnam bietet Chancen! Die Mongolei ist ein Nischenmarkt.

Im Rahmen der Arbeitsteilung der NRW-IHKs betreut die IHK Köln den chinesischen, mongolischen und vietnamesischen Markt. Hier haben wir für Sie wichtige Informationen, Links und Dokumente zusammengestellt.

Geschäfte mit der Volksrepublik China

Für viele deutsche Unternehmen gehört die Volksrepublik China seit Jahren zu den wichtigsten Märkten - egal ob als Produktionsstandort, Vertriebs- oder Beschaffungsmarkt. Wir haben erste „Basisinformationen“ zu den volkswirtschaftlichen Rahmendaten und den deutsch-chinesischen Beziehungen für Sie zusammengestellt.

Deutsche Unternehmen sind in China nach wie vor erfolgreich, kämpfen aber auch mit einer Reihe von Herausforderungen. Dazu gehören u. a. der Mangel an qualifizierten Facharbeitern, Marktzugangsbarrieren und Produktpiraterie. Das verlangsamte Wachstum der chinesischen Wirtschaft und die durch den Handelskonflikt zwischen China und den USA entstandenen Unsicherheiten haben ihre Spuren hinterlassen. Die Umfrage der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) in China spiegelt die Lage in 2019 wider.

Zu den großen Herausforderungen für alle Unternehmen in China gehört 2020 das "Corporate Social Credit System" (CSCS). Um das CSCS besser zu verstehen und vor allem, um die Vorbereitung für Unternehmen auf das CSCS zu erleichtern, hat die Deutsche Handelskammer in China einen Leitfaden – "Practical Guide to China’s Corporate Social Credit System" – erstellt. 


Warnung vor Schadsoftware "Goldenspy"

Deutsche Unternehmen mit Sitz in China waren möglicherweise der Schadsoftware "Goldenspy" ausgesetzt, warnt aktuell (August 2020) das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Weiterführende Informationen haben wir für Sie zusammengestellt.

Aktuelles zur Corona-Krise
China kehrt mit vorsichtigen Schritten zur Normalität zurück. Im Balanceakt zwischen Virusbekämpfung und Wiederankurbelung der Wirtschaft liegt der Fokus auf der Stärkung des Binnenkonsums und starken Reisebeschränkungen nach außen.  Germany Trade & Invest (GTAI) hat ein Corona-Themenspecial zusammengestellt.  Die Ergebnisse einer Umfrage aus Juni 2020 unter deutschen Unternehmen in China sowie Handlungsempfehlungen für Unternehmen und die chinesische Regierung hat die AHK auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Für Ausländer gilt weiterhin mit nur wenigen Ausnahmen ein Einreisestopp. Linienflüge finden nur in sehr begrenztem Umfang statt. Die AHK veröffentlicht auf ihrer Internetseite Informationen rund um das Thema Corona in China. Mit Unterstützung der Deutschen Botschaft organisiert sie Charterflüge von Frankfurt nach China.
Die neuesten Reise- und Sicherheitshinweise für China finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.


Export, Zoll, Einfuhrbestimmungen
Bei der Einfuhr von Waren in die VR China sind eine Vielzahl von Vorschriften und Regelungen zu beachten. Fällt Ihr Produkt unter die CCC-Zertifizierung? Gibt es besondere Verpackungsvorschriften? Was ist bei Lebensmitteln zu beachten? Die frühzeitige Information über Einfuhrverfahren, zu zahlende Abgaben und mögliche Verbote und Beschränkungen hilft, Verzögerungen an der Grenze und damit zusätzliche Kosten zu vermeiden. Weiterführende Informationen haben wir für Sie zusammengefasst.

Achtung: Zum 1. Dezember 2020 tritt das Exportkontrollgesetz der VR China in Kraft. Wir haben dazu einen ersten unverbindlichen Überblick veröffentlicht.

In der Vergangenheit ließen sich Konsumgüter ohne Präsenz in China nur schwer vertreiben. Inzwischen bieten sich viele neue Möglichkeiten über den Online-Handel. Erste Informationen dazu enthält die Publikation "Online verkaufen in China" der AHK China und der IHK Essen.

Gründung von Niederlassungen, Schutz geistigen Eigentums, Arbeitsrecht und mehr
Bei einem Engagement in China sind vor allem auch rechtliche Fragen zu klären. Welche Form des Markteinstiegs ist rechtlich zulässig? Kann ich eine hundertprozent ausländische Tochtergesellschaft gründen oder ist das Joint Venture die rechtlich einzig mögliche Form? Wie schütze ich mein Know How? Einen ersten Überblick über relevante Rechtsthemen bietet die Veröffentlichung "Recht kompakt" von Germany Trade & Invest (GTAI).

Kleine und mittelständische Unternehmen verfügen über keinen eigenen China-Juristen im Haus. Gerade für sie wurden "Musterverträge" entwickelt: für Liefergeschäfte, Know How-Transfer und Joint Venture.

Seit vielen Jahren klagen deutsche Unternehmen über Produktpiraterie. Nützliche Informationen und praktische Unterstützung bietet das "IPR Helpdesk" in Beijing.

Warnhinweise, Betrug
Schwarze Schafe gibt es überall auf der Welt - auch in China. Vorsicht gilt bei überraschenden Geschäftsanfragen aus China oder bei Angeboten mit Blick auf Domainregistrierungen. Vorsicht auch bei Lieferantenrechnungen! Ist die Kontonummer auf der Rechnung wirklich die Bankverbindung Ihres Lieferanten? Wir haben die wichtigsten "Warnhinweise" für Sie zusammengestellt. Diese sollten Sie kennen!

In letzter Zeit erreichen das AHK Büro Hong Kong mehrfach Anfragen von Unternehmen aus Deutschland betreffend die Nichtleistung von ausstehenden Lieferungen durch vermeintliche Vertragspartner in Hong Kong oder Festlandchina. Bei der wiederkehrenden Betrugsmasche mit elektronischen Bauteilen bestellen deutsche Unternehmen über eine Website elektronische Bauteile ("electronic components"). Oft handelt es sich um Bauteile, die regulär weltweit schwer oder gar nicht zu liefern sind, auf der entsprechenden Website aber zum Kauf angeboten werden und vermeintlich vorrätig sind. Nach einer Bestellung liefern die Händler die bezahlte Ware nicht und sind nicht erreichbar. Eine Rechtsverfolgung ist angesichts der Auftragshöhe und der ggf. anfallenden Anwalts- und Gerichtskosten wirtschaftlich nicht sinnvoll. Die AHK Hong Kong hat dazu ein Merkblatt erstellt.

Geschäfte mit Vietnam  

Vietnam rückt zunehmend ins Blickfeld deutscher Unternehmen. Das Land zählt zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Hohe ausländische Investitionen, Exportüberschüsse und eine kauffreudige Bevölkerung haben zuletzt Vietnams Wirtschaftsleistung kräftig angeschoben. Umfragen der European Chamber of Commerce und der deutschen Auslandshandelskammer zufolge wächst das Vertrauen deutscher und europäischer Unternehmen in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Wir haben erste „Basisinformationen“ zu den volkswirtschaftlichen Rahmendaten und den deutsch-vietnamesischen Beziehungen zusammengestellt.

Aktuelles zur Corona-Krise
Vietnam hat bei der Bekämpfung der Pandemie große Erfolge erzielt: Seit Mitte April gibt es keine Neuinfektionen mehr, und die Lockdown-Maßnahmen innerhalb des Landes sind mittlerweile aufgehoben. Die vietnamesische Wirtschaft ist angeschlagen, jedoch erwarten Analysten für 2020 keine Rezession. Weiterführende Informationen enthält ein Corona-Themenspecial von Germany Trade & Invest (GTAI). Für Reisende nach Vietnam bleibt es weiterhin bei massiven Einschränkungen: Flugverbindungen sind auf absehbare Zeit ausgesetzt, außerdem gilt nach wie vor eine Einreisesperre für ausländische Reisende. Die Deutsche Auslandshandelskammer in Vietnam bietet auf ihrer Internetseite einen Liveblog mit Meldungen zur Corona-Krise in Vietnam. Die neuesten Reise- und Sicherheitshinweise für Vietnam können Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes abrufen.

Export, Zoll, Einfuhrbestimmungen
Welche Vorschriften sind beim Export nach Vietnam zu berücksichtigen? Die frühzeitige Information über Einfuhrverfahren, zu zahlende Abgaben und mögliche Verbote und Beschränkungen hilft, Verzögerungen an der Grenze und damit zusätzliche Kosten zu vermeiden. Weiterführende Informationen haben wir für Sie zusammengefasst.

Freihandelsabkommen EU-Vietnam
Das EU-Vietnam Freihandelsabkommen (EUVFTA) tritt am 1. August 2020 in Kraft. Das Abkommen deckt eine Bandbreite an wichtigen Themen ab: Marktzugang für Waren und Dienstleistungen, Investitionen, Beschaffungsmärkte, technische Handelshemmnisse, digitaler Handel, Schutz geistigen Eigentums, Nachhaltigkeit (Umwelt und Arbeitsrecht), Wettbewerb. Das Thema Investitionsschutz wird in einem separaten Abkommen geregelt.

Ab Inkrafttreten des Abkommens werden die Zollabgaben auf den Großteil der gehandelten Waren, je nach Produktgruppe, entweder sofort oder schrittweise innerhalb einer mehrjährigen Übergangsfrist vollständig beseitigt. Aktuelle praktische Hinweise mit Blick auf Präferenznachweise bei der Ausfuhr nach Vietnam sowie der Einfuhr aus Vietnam, Lieferantenerklärungen und dem Allgemeinen Präferenzsystem (APS) hat die Generalzolldirektion auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Neues Investitionsgesetz ab 2021
Im Juni 2020 hat Vietnam ein neues Investitionsgesetz verabschiedet, das ab 2021 gilt. Die Liste der beschränkten Sektoren für Investitionen aus dem Ausland wurde von 267 Geschäftsfeldern auf 227 reduziert. Danach sind künftig u.a. Logistikdienstleistungen und Franchising nicht mehr beschränkt, während etwa für Dienstleistungen im Architekturbereich neue Beschränkungen vorgesehen wurden. Zu den neuen geförderten Branchen gehören die Herstellung medizinischer Ausstattung und sämtlicher Arzneimittel, die College-Ausbildung sowie Investitionen in Senioren- und Kinderheime. Weitere Informationen enthält ein Artikel von Germany Trade & Invest (GTAI).

Gebrauchtmaschinen
Secondhand-Maschinen und Produktionsanlagen dürfen - bis auf einige Ausnahmen - nicht älter als zehn Jahre sein und müssen bestimmten Standards entsprechen. Der Import von bestimmten Geräten (z. B. Handys, Laptops oder Notebooks) ist verboten.

Gründung von Niederlassungen, Steuern, Arbeitsrecht und mehr
Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben oder eine Niederlassung gründen: Informieren Sie sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen! Einen ersten Überblick über relevante Rechtsthemen wie z. B. Investitions- und Niederlassungsrecht, Arbeitsrecht und Steuern bietet die Veröffentlichung "Recht kompakt" von Germany Trade & Invest (GTAI).

Produktpiraterie ist auch in Asien verbreitet. Unterstützung im Bereich Schutz geistigen Eigentums in Vietnam leistet das South-East Asia IPR SME Helpdesk. Das Merkblatt des Helpdesk enthält einen Überblick und praktische Tipps.
Das Helpdesk wird von der Europäischen Kommission finanziert. Es hilft europäischen Unternehmen mit Rat, Information und Training bei Problemen und Fragen zu Produktpiraterie in Südostasien.

Tipps zum Umgang mit vietnamesischen Geschäftspartnern
Was sollten Sie bei Geschäftsverhandlungen beachten? Hinweise dazu hat Germany Trade & Invest (GTAI) veröffentlicht.

Geschäfte mit der Mongolei

Die Mongolei ist fast fünfmal so groß wie Deutschland und zählt mit rund 3,2 Millionen Menschen zu den dünn besiedeltsten Ländern der Erde. Das Land ist ein Entwicklungsland. Es gehört zu den zehn rohstoffreichsten Ländern der Welt (Kupfer, Kohle, Gold, seltene Erden; Wert: ca. 1 bis 2,5 Billionen US-Dollar). Die Mongolei hatte - insbesondere gefördert durch ausländische Investitionen und hohe Weltmarktrohstoffpreise - in den Jahren bis 2013 ein rasantes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. In den Jahren danach erfolgte ein tiefer Einbruch, der das Land an den Rand der Zahlungsunfähigkeit brachte. Seit 2017 ist - bedingt durch gestiegene Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt und damit verbesserter Exporterlöse - eine spürbare Erholung zu verzeichnen. Daten zur wirtschaftlichen Situation bietet die Internetseite von Germany Trade & Invest (GTAI). Weitere Informationen – auch zu den Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland – finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles zur Corona-Krise
Durch weitestgehende Abschottung konnte die Mongolei eine stärkere Ausbreitung des Coronavirus bisher verhindern. Wirtschaftlich hat die Krise aber ihre Spuren hinterlassen. Weiterführende Informationen enthält ein Corona-Themenspecial von Germany Trade & Invest (GTAI). Sämtliche internationale Flugverbindungen von und nach Ulan Bator sind eingestellt. Die Deutsche Botschaft in Ulan Bator informiert auf ihrer Internetseite über die Entwicklungen in der Mongolei rund um die Corona-Krise. Die neuesten Reise- und Sicherheitshinweise für die Mongolei können Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes abrufen.

Export, Zoll, Einfuhrbestimmungen, Recht, Steuern
Die Mongolei ist seit 1997 WTO-Mitglied. Wie bei allen Ländern sind auch bei Geschäften mit der Mongolei vorab verschiedene Fragen zu klären. Was ist bei Verträgen oder bei den Zahlungskonditionen zu berücksichtigen? Der „Exportbericht Mongolei“ der Wirtschaftskammer Österreich und des Außenwirtschaftszentrum Bayern bietet einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen, die bei Geschäften mit der Mongolei zu berücksichtigen sind. Welche Dokumente sind für die Zollabwicklung erforderlich? Über die Einfuhrbedingungen der Mongolei informiert der mongolische Zoll auf seiner Internetseite.

Geschäftspartnersuche
Sie suchen potenzielle Lieferanten, Kunden oder Handelsvertreter in der Mongolei? Hier bietet vor allem der Deutsch-Mongolische Unternehmerverband in Ulaanbaatar Unterstützung.

Infoservice: IHK-Infos und Einladungen per E-Mail

Möchten Sie gerne Einladungen zu Außenwirtschaftsveranstaltungen der IHK Köln per E-Mail erhalten? Zu Themen, die Sie wirklich interessieren? Und dazu News zu Ihren Themenfavoriten? Dann melden Sie sich doch einfach bei unserem Infoservice an!

Gudrun Grosse International und Unternehmensförderung 0221 1640-1561 0221 1640-1559 gudrun.grosse@koeln.ihk.de

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