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Bild zum Artikel: Carnet-T.I.R.-Verfahren

Das Carnet-T.I.R.-Verfahren

Bei dem T.I.R.-Verfahren handelt es sich um ein vereinfachtes Zollverfahren, das der Erleichterung des internationalen Warentransportes mit Drittländern dient.

Auch kann es angewandt werden, wenn eine innergemeinschaftliche Beförderung ein Drittland berührt, z. B. auf dem Weg von Deutschland nach Griechenland über Ex-Jugoslawien.

Durch die Versiegelung des Laderaumes eines Fahrzeuges vor Fahrtantritt entfällt die langwierige Zollbeschau an den Durchgangszollstellen. Dies führt zu einer Reduzierung der Wartezeiten beim Grenzaufenthalt auf ein Minimum. Das Verfahren ist anwendbar, wenn Waren ohne Umladung über eine oder mehrere Grenzen in zollsicher eingerichteten Straßenfahrzeugen befördert werden. Nicht anwendbar ist es bei Warentransporten innerhalb der EU und im Verkehr zwischen der EU und den EFTA-Staaten (Fürstentum Liechtenstein, Island, Norwegen). Die zollsichere Herrichtung der Fahrzeuge muss durch ein Zollverschlussanerkenntnis nachgewiesen werden.

Die wichtigsten Hinweise zum Ablauf des Verfahrens haben wir im Merkblatt Carnet T.I.R.-Verfahren für Sie zusammengefasst.


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Dok-Nr: 004058

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