Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft im IHK-Bezirk Köln

Siebte Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer zu Köln

Die nunmehr siebte Blitzumfrage der IHK Köln zu den Auswirkungen von COVID-19 fand vom 17.11.2020 bis 20.11.2020 statt. Insgesamt haben 136 Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Köln an der Befragung teilgenommen. Mit Blick auf das Jahr 2021 rechnet rund ein Drittel der befragten Unternehmen mit einer Verbesserung der Geschäftslage. 25 Prozent gehen davon aus, dass sich die Geschäftslage noch verschlechtert. Pessimistisch schauen dabei die Unternehmen der Reisewirtschaft, des Gastgewerbes, Verkehrsgewerbes und der Kultur und Kreativwirtschaft in die Zukunft.

Bei der Frage, mit welchem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie die Unternehmen im Jahr 2021 rechnen und welche Auswirkungen sie auf ihre Geschäfte erwarten, ist sich die überwiegende Zahl der Unternehmen einig. Über 40 Prozent der Unternehmen rechnet nicht mit (Teil-)Schließungen des Betriebs, aber mit weiteren Nachfrageausfällen. Jedes fünfte Unternehmen rechnet nicht mit (Teil-) Schließungen und auch nicht mit (weiteren) Nachfrageausfällen. 13 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit weiteren temporären (Teil-) Schließungen, für die staatliche Hilfsmittel benötigt werden. Weitere 13 Prozent rechnen mit Teilschließungen, können diese aber ausgleichen. Rund acht Prozent der Unternehmen geben an, dass sie das Geschäftsmodell wechseln oder anpassen müssen, um dauerhaft wirtschaften zu können.

Zur Frage, welche Maßnahmen der Politik vor dem aktuellen Hintergrund notwendig sind,  um die Wirtschafts zu schützen,  gaben die Unternehmen an, am wichtigsten die Bürokratieentlastung, die Digitalisierung, die Ausweitung des steuerlichen Verlustrücktrags, verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten und wettbewerbsfähige Energiepreise zu bewerten. Als zusätzliche Maßnahmen favorisieren die Unternehmen die dauerhafte Beibehaltung der Mehrwertsteuersenkung für mindestens zehn Jahre, die Senkung der Grund- und Gewerbesteuer, Senkung der Lohnsteuer sowie der Ertragssteuer.

Den Bericht zu den bundesweiten Ergebnissen des DIHKs finden Sie hier.

Die Ergebnisse zur Wirtschaftsregion Köln können Sie in den Downloads herunterladen.

Daniela Scherhag-Godlinski Standortpolitik/RWWA 0221 1640-4240 0221 1640-4280 daniela.scherhag-godlinski@koeln.ihk.de

Daniela Scherhag-Godlinski

Standortpolitik/RWWA

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