Dok.-Nr. 74861

Bilaterale Abkommen mit Österreich und Frankreich

Zwischen Deutschland und einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union bestehen teilweise zwischenstaatliche Abkommen, die die Gleichstellung der staatlich anerkannten Berufsabschlüsse regeln. Die ist aufgrund der ähnlichen Bildungssysteme möglich.

Österreich

Verordnung zur Gleichstellung österreichischer Prüfungszeugnisse mit Zeugnissen über das Bestehen der Abschlussprüfung oder Gesellenprüfung in anerkannten Ausbildungsberufen

Frankreich

Verordnung zur Gleichstellung französischer Prüfungszeugnisse mit Zeugnissen über das Bestehen der Abschlussprüfung oder Gesellenprüfung in anerkannten Ausbildungsberufen

In beiden Verordnungen werden die Berufe und Abschlüsse genannt, die als gleichwertig anzusehen sind.

Die Antragstellung kann nur erfolgen, wenn die Person ihren Wohnsitz oder bei Antragstellung aus dem Ausland die Arbeitsstätte im Kammerbezirk Köln hat. Berufe, die nicht enthalten sind, können nicht pauschal nach diesen Voraussetzungen gleichgestellt werden. Es bedarf einer individuellen Prüfung. Hier kann auch ein Antrag nach 
Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz gestellt werden.