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Bild zum Artikel: Beschluss der Vollversammlung

Beschlüsse der Vollversammlung zur Sanierung des IHK-Gebäudes

In der Vollversammlung der IHK Köln wurden verschiedene Varianten geprüft. Am 25. April 2017 entschied sich die Vollversammlung für die Realisierung einer grundlegenden Sanierung des Gebäudes.

Am 22. September 2015 wurde in der Vollversammlung der IHK Köln der "Startschuss" für die Modernisierung des Hauptgebäudes gegeben. Im Vorfeld gab es intensive Überlegungen zu verschiedenen Varianten. Nach inhaltlicher Vorbereitung durch den Arbeitskreis Umbau und Abstimmungen im Präsidium standen folgende Umsetzungsvarianten zur Diskussion:

  • Renovierung des IHK-Gebäudes (Variante 1)
  • Modernisierung des IHK-Gebäudes (Variante 2)
  • Neubau des IHK-Gebäudes an einem alternativen Standort (Variante 3)

Nach genauer Prüfung sprachen sich das Präsidium und der Arbeitskreis Umbau für die zweite Variante aus. Diese erfüllt die Aspekte Funktionalität, Werterhaltung und Wirtschaftlichkeit am besten. Dem Vorschlag stimmte die Vollversammlung zu: Die Planungsphase konnte beginnen.

Beschluss zur Realisierung einer Sanierung des Gebäudes am 25. April 2017

In einer außerordentlichen Sitzung hat die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer zu Köln am 25. April 2017 den Umfang der Sanierung des IHK-Gebäudes beschlossen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer stimmten nach einer intensiven und fundierten Diskussion für die Entwurfsplanung von 40 Millionen Euro (Brutto) zur Sanierung des Gebäudes.  Die Finanzierung des Umbaus ist aus Eigenmitteln möglich. Die alternative Variante für weitergehende Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen am 50er-Jahre-Bau für 47 Millionen Euro fand keine Mehrheit.

Um den ursprünglich festgelegten Finanzierungsdeckel von 40 Millionen Euro einzuhalten, stand die IHK Köln vor der Herausforderung, kurzfristig eine alternative Planung vorzulegen.

Im nächsten Schritt werden nun die Planungen finalisiert und der Bauantrag an die Bauaufsicht der Stadt Köln gestellt. Auf Basis der Detail- und Ausführungsplanungen schreibt die IHK Köln dann die Bauleistungen europaweit aus.

Die Anfang 2017 vorgelegte Kostenberechnung zeigte daraufhin, dass durch Schadstoffbelastungen und andere erst durch Gutachten festgestellte Sanierungsbedarfe der ursprüngliche Umfang der Bautätigkeiten ergänzt werden musste. Dies führte zu einer Erhöhung der Kostenplanung um rund sieben Millionen Euro auf rund 47 Millionen Euro. Im Februar 2017 hatte die Vollversammlung dann beschlossen, zusätzlich zu dieser 47-Millionen-Euro-Variante prüfen zu lassen, wie das Bausoll so reduziert werden kann, dass die 40 Millionen Euro gehalten werden kann. Für beide Varianten hatten die Planer detaillierte Planungen entwickelt, über die letztlich entschieden wurde.

Entscheidung über die Vergabeart

Ende Juni wurde der Bauantrag für die Sanierung des Haupthauses der IHK Köln bei der Stadt Köln eingereicht. In der Vollversammlung vom 4. Juli 2017 wurde von Mitgliedern der Vollversammlung der Wunsch geäußert, in die Entscheidung über die Vergabeart einbezogen zu werden. In einer außerordentlichen Sitzung der Vollversammlung am 19. September 2017 wurden die Vergabarten Einzelvergabe und Generalunternehmer vorgestellt und ein Beschluss für die Baudurchführung mit einem Generalunternehmer gefasst.

Bildnachweis: Bildgestoeber/Fotolia.com

Ansprechpartner

Petra Lohmann
Hauptgeschäftsführung
Tel. 0221 1640-1150
Fax 1190
petra.lohmann@koeln.ihk.de

Dok-Nr: 133625