Dok.-Nr. 69598

Schädlingsbekämpfer/-in

Ausbildungsprofil

Jede Schädlingsbekämpfung beginnt mit der Analyse der Situation. Sind mit bloßem Auge Fraß- und Bissspuren oder Kotreste in Hohlräumen erkennbar? Nein? Dann kommen vielleicht Larvendetektoren oder Sonden zum Einsatz, die Fraßgeräusche hörbar machen. Klingt ein wenig nach kriminalistischer Spurensicherung und -auswertung - und so ähnlich ist es auch. Schädlingsbekämpfer/innen besitzen umfassendes biologisches Fach-und Spezialwissen, welches ihnen ermöglicht, gezielte Abwehrmaßnahmen gegen Schädlinge anzuwenden, und das unter größtmöglicher Schonung der restlichen, unmittelbaren Umgebung, der Umwelt oder von Menschen. Die früher so beliebte "chemische Keule" ist also out.

Ist der Schäding ermittelt, wird das weitere Vorgehen geplant und mit dem Kunden besprochen. Die Berechnung der richtigen Menge des passenden Mittels oder eventuell eine Kombination aus verschiedenen Wirkstoffen und Methoden sind entscheidend für den Erfolg. Der ist oft mit unangenehmen Gerüchen oder dem Anblick toter Tieren verbunden, daher dürfen Schädlingsbekämpfer/innen nicht zimperlich sein. In Härtefällen tragen sie Schutzanzüge und Atemmasken. Auch das Arbeiten über Kopf, auf Leitern stehend oder in gebückter Haltung sollte problemlos möglich sein. Jeder Einsatz endet mit der genauen Dokumentation der eingesetzten Maßnahme und Stoffe, die ebenso wie die vernichteten Schädlinge fachgerecht entsorgt werden.

Einen hohen Stellenwert nimmt die Vorsorge ein. Schädlingsbekämpfer/innen beraten ihre Kunden, zum Beispiel Lebensmittelhersteller, landwirtschaftliche Betriebe oder Einkaufszentren in Hygienefragen, erklären Lagerungstechniken und analysieren das Gefährdungspotenzial, damit es gar nicht erst zu einem Schädlingsfall kommt.

Arbeitsangebote gibt es von Betrieben für Schädlingsbekämpfung und Hygiene-Dienstleistern. Außerdem kann es Tätigkeitsbereiche in der chemischen Industrie, bei Gesundheits- und Landwirtschaftsämtern sowie bei Forstverwaltungen geben.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Berufsschule:

Hans-Schwier-Berufskolleg
Heegestr. 14
45897 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 959760
Fax: 0209 9597633
Email: info@hsbk-ge.de
Internet: http://www.hsbk-ge.de


Mehr zu diesem Thema

Ausbildungsberufe

Fragen zu Prüfungen der IHK Köln und Ausbildung rund um das Coronavirus

Hier haben wir die häufigsten Fragen und Antworten zur Durchführung der IHK-Prüfungen sowie zur Berufsausbildung zusammengestellt.

weiter
Ausbildungsberufe

Durchstarten mit dem YoungProfessionals-Programm der IHK Köln

Das neue Angebot für alle, die mit ihrem Bachelor-Abschluss ins Berufsleben starten wollen.

weiter
Ausbildungsberufe

YoungProfessionals-Programm der IHK Köln

Das "YoungProfessional"-Programm der IHK Köln unterstützt den direkten Einstieg von Hochschulabsolventen in die Wirtschaft

weiter
Ausbildungsberufe

Ausbildungsstatistik und Weiterbildungsstatistik 2018

weiter
Ausbildungsberufe

Metall- und Elektroausbildung

Modernisierung der Ausbildungsordnungen

weiter
Ausbildungsberufe

Verfahrenstechnologe/-in Metall

Ausbildungsprofil

weiter
Ausbildungsberufe

Ausbildungsbetrieb werden

weiter
Ausbildungsberufe

Online-Plattform für die Ausbildung

Sämtliche Ausbildungs- und Prüfungsangelegenheiten können Sie auch über Ausbildung Online erledigen!

weiter
Ausbildungsberufe

Verbundausbildung

Im Verbund gemeinsam ausbilden

weiter
Ausbildungsberufe

Elektronikgerätemechaniker/-in

Ausbildungsprofil

weiter
Ausbildungsberufe

Ausbildung der Servicekaufleute im Luftverkehr sowie der Luftverkehrsleute neugeordnet

Neuordnungen traten zum 1. August 2017 in Kraft

weiter
Ausbildungsberufe

Bauzeichner/-in: Verordnung geändert

weiter
Ausbildungsberufe

Bootsbauer/in

Ausbildungsprofil

weiter
Ausbildungsberufe

Automobilkaufmann/ -frau

Ausbildungsprofil

weiter
Ausbildungsberufe

Bauwerksabdichter/-in

Ausbildungsprofil

weiter