Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschft

Immer sauber bleiben bei der Müllverwertung!


Berufsausbildung

Müll ist nicht gleich Müll. Das wissen Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft am besten.

Sie wissen auch, was man aus so genanntem „Abfall“ alles machen kann, wie man ihn am besten verwertet und lagert. Dieses Knowhow wenden sie in privaten und öffentlichen Entsorgungsunternehmen, Verwertungs- und Beseitigungsanlagen an, zum Beispiel beim Glas- und Papier-Recycling, auf Deponien, in Kompostierungsanlagen und in Müllverbrennungsanlagen.

Zu den täglichen Aufgaben von Fachkräften für Kreislauf- und Abfallwirtschaft gehört die Kontrolle ankommender Lieferungen auf einer Deponie: Die Laster werden auf einer Frachtwaage überprüft. Dann vergleicht die Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft: Stimmt das Gewicht der Ladung mit dem überein, was auf dem „Lieferschein“ als Abfall-Sorte angegeben ist? Wenn nicht, ist das ein untrügliches Zeichen: Hier will einer schummeln! An dieser Stelle schreitet die Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft ein. Denn sie kennt genau die chemischen und technischen Eigenschaften jeder Abfall-Sorte. Sie können zum Beispiel einschätzen, welche Abfälle wiederverwertet werden können und welche entsorgt werden müssen.

Oft sind Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft auch bei städtischen Abfallwirtschaftsbetrieben angestellt. Dort organisieren sie den Fahrzeugeinsatz der Müllabfuhr und optimieren die Touren. Sie achten darauf, dass an Sammelstellen Container zur Mülltrennung aufgestellt sind – und dass die Container auch regelmäßig geleert werden.

Die Ausbildung findet in der Berufsschule und im Betrieb statt. Themen sind dabei auch:

Logistik, Sammlung, Vertrieb sowie Abfallverwertung, dessen Behandlung oder Beseitigung. Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft arbeiten selbständig und bekommen dazu technische Unterlagen und Regeln an die Hand, aber auch Hintergründe zu Rechtsgrundlagen. Dabei dokumentieren sie ihre Leistungen und sorgen nicht zuletzt dafür, dass der Gesundheits- und Umweltschutz bei der Arbeit nicht zu kurz kommt. Denn schließlich sollen Müll und Abwässer nicht die Umwelt schädigen. Damit das nicht passiert, weisen Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft andere Arbeitskräfte in ihre Tätigkeit ein oder überwachen Maschinen und Anlagen, die den Müll sortieren, trennen oder verbrennen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Berufsschule:

Hans-Schwier-Berufskolleg
Heegestraße 14
45897 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 - 95976-0
Fax.: 0209 - 95976-33
E-Mail: info@hsbk-ge.de
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