Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

Ausbildungsprofil

Nach der Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe sowie des Mechatronikers hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bereinigte Neufassungen für die drei entsprechenden Ausbildungsordnungen erstellt und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Grundlagen dafür sind die Änderungsverordnungen vom 7. Juni 2018. Die Verordnungen finden Sie als Download über den „Weiterführenden Links“. Weitere Informationen zur Teilnovellierung haben wir unter www.ihk-koeln.de/182222 für Sie zusammengestellt.


Der richtige Beruf für Technikbegeisterte

Es gibt keine Probleme, nur Lösungen: Das ist die richtige Einstellung eines Elektronikers für Geräte und Systeme. Wer diesen Beruf ergreift, lässt sich auf eine große Bandbreite von Herausforderungen ein – in jeder Art von Unternehmen, aber auch in großen Wohngebäuden, im Kauf- oder Krankenhaus. Seine Aufgabe ist es, eine Vielzahl von elektronischen Anlagen in Betrieb zu halten und für ihre reibungslose Funktion zu sorgen. Das können die Überwachungskameras und die Alarmanlage im Haus sein, die Telefonanlage, medizinische Geräte oder die Klimaanlage.

Elektroniker müssen den Überblick über verschiedene Systeme behalten und dafür Sorge tragen, dass diese auch problemlos miteinander arbeiten. So montieren sie Systeme und installieren einzelne Komponenten, verdrahten Anlagenteile untereinander und wissen, wie sich eine bestehende Infrastruktur an den technischen Fortschritt und an immer leistungsfähigere Prozessoren und Computersteuerungen anpassen lässt. Gebraucht werden Elektroniker praktisch überall dort, wo Systeme hergestellt oder eingesetzt werden: egal, ob in der Automobilindustrie, der Medizintechnik, im Maschinen- und Anlagenbau oder der Mess- und Regeltechnik. Die Wartung, Überwachung, Prüfung und auch die Kontrolle der Arbeit von Drittfirmen gehören ebenso zu den Anforderungen an einen Elektroniker wie die Planung von Schaltungen oder die Installation und Konfigurierung von Programmen. Nicht zuletzt ist die Umsetzung von Unfallverhütungsvorschriften eine wichtige Aufgabe.

Ausbildungsbetriebe erwarten für die Duale Ausbildung mindestens den Hauptschulabschluss, viele aber auch die Fachoberschulreife. Englischkenntnisse, gutes Mathematik- und Physikwissen sowie Technikbegeisterung sind ein Muss. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hilft, wenn Pläne und Konstruktionszeichnungen ausgewertet und umgesetzt werden müssen. Für viele ist die Lehre nur der erste von mehreren Karriereschritten: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden und Ausbilder, Industriemeister, Technischer Fachwirt oder nach einem Fachhochschulstudium Diplomingenieur zu werden.



Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre


Berufsschule:


Heinrich-Hertz-Europakolleg, Bonn
Herseler Strasse 1
53117 Bonn
Tel: 0228 77-7000
Fax: 0228 77-7010
Email: verwaltung@hhek.bonn.de
Internet: http://www.hhek.bonn.de

Foto: Schlierner/Fotolia.com

 

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