Automobilkaufmann/-frau

Ausbildungsprofil

Was für ein Motor! Was für eine Form! Was für ein schöner Anblick!

Wenn Sie so über Autos schwärmen können und einen Sechszylinder am Sound erkennen, wenn die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten für Sie eine Kurve ist und wenn Sie begeistert alle Automobilzeitschriften verschlingen – nun, dann sind sie wahrscheinlich ein echter Autonarr. Das ist eine gute Voraussetzung, um den Beruf des Automobilkaufmanns oder der Automobilkauffrau zu erlernen und erfolgreich in ihm zu arbeiten. Doch auch weniger romantisch veranlagte Autofreunde und -freundinnen könnten zu dem Profil passen, das Automobilkaufleute auszeichnet. Denn eine Vorliebe für Autos ist zwar schon mal ganz hilfreich, aber es gehört noch viel mehr zu diesem Berufsbild. Etwa die Fähigkeit, Menschen zuzuhören und auf ihre Wünsche einzugehen. Oder ein ausgeprägtes technisches Verständnis in Verbindung mit guten Rechenkünsten. Eine große Portion Neugier, Lernbereitschaft und Kreativität sind weitere Eigenschaften, die man für diese Ausbildung mitbringen sollte.

Im Autohaus – ihrem hauptsächlichen Arbeitsort – beraten Automobilkaufleute ihre Kunden über die neuesten Modelle genauso wie über die dazu gehörigen Finanzierungsmöglichkeiten. Denn die meisten Menschen bezahlen ihre Autos ja nicht sofort in bar, sondern leasen sie oder nehmen einen kleinen Kredit dafür auf. Dann brauchen sie Beratung, welcher Weg für sie der günstigste ist. Und manchmal kommt auch noch die Vermittlung einer Kfz-Haftpflichtversicherung für den Kunden hinzu.

Oberstes Ziel, und darüber muss von Anfang an Klarheit herrschen, ist der Verkauf von Autos und damit der Erfolg des Unternehmens, für das man tätig ist. Dafür muss man sich auskennen, und zwar ziemlich gut, denn man hat es meist mit Kunden zu tun, die selbst hervorragend über Autos Bescheid wissen. Automobilkaufleute müssen sich daher immer auf dem neuesten Stand halten. Welche neuen Modelle gibt es? Welche technischen Finessen haben sich die Hersteller einfallen lassen? Wie sieht es mit dem Verbrauch aus? Schließlich wollen die Kunden heute keine „Spritschleudern“ mehr, mit denen sie ständig zur teuren Tankstelle fahren müssen. Ist das Auto umweltverträglich? Familienfreundlich? Reparaturanfällig? Automobilkaufleute wissen auf alle diese Fragen eine zufriedenstellende Antwort und können im Gespräch mit ihren Kunden genau das passende Auto empfehlen.

Durch den direkten Kontakt und die häufige Beschäftigung mit dem Thema Auto wissen sie über Trends und Vorlieben Bescheid und können so auch bei der Werbung für eine besondere Aktion gut unterstützen. Am besten ist es, wenn Automobilkaufleute darüber hinaus auch noch mindestens eine Fremdsprache sprechen. Denn einmal abgesehen von ihren ausländischen Kunden, die das zu schätzen wissen, werden viele Autos im Ausland produziert. Für den Einkauf der Fahrzeuge oder für Verhandlungen mit internationalen Geschäftspartnern ist es daher hilfreich, zumindest auch auf Englisch kommunizieren zu können.

Wie die Berufsausbildung im täglichen Geschäft aussieht können Sie in diesem Kurzfilm von BR Alpha sehen.

Joseph-DuMont-
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