Dok.-Nr. 182342

Ausbildung der IT-Berufe

Änderungsverordnung tritt am 1. August 2018 in Kraft

Mit der Änderungsverordnung bleibt die Struktur der Berufe einschließlich der Prüfungsanforderungen unverändert. Es wurden keine Zusatzqualifikationen o. Ä. aufgenommen. Die wesentliche Neuerung besteht in einer inhaltlichen Nachschärfung in den Bereichen IT-Sicherheit und personaler Kompetenzen.

Die Änderungen im Einzelnen:

  • In allen vier Ausbildungsberufen wird ein Richtlernziel der Berufsbildposition 3.1 „Informieren und Kommunizieren“ mit Bezug auf digitale Medien erweitert.
  • In allen vier Ausbildungsberufen wird die Berufsbildposition 5.4 um das Thema „IT-Sicherheit“ ergänzt; die dahinterliegenden Richtlernziele erweitert.
  • In allen vier Ausbildungsberufen werden die Prüfungsanforderungen in der GH II zur IT-Sicherheit ergänzt.

In den einzelnen Berufen werden darüber hinaus zusätzliche Änderungen vorgenommen:

  • Beim IT-System-Elektroniker wird die Berufsbildposition 7.4 „Netzwerke“ um zwei Richtlernziele erweitert (Angriffsszenarien sowie Implementation von Systemen zur IT-Sicherheit)
  • Beim Fachinformatiker wird ein Richtlernziel der Berufsbildposition 6.2 „Programmerstellung und -dokumentation“ um das Thema IT-Sicherheit ergänzt.
  • Beim Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration wird die Berufsbildposition 8.2 „Netzwerke“ um zwei Richtlernziele erweitert (Angriffsszenarien sowie Implementation von Systemen zur IT-Sicherheit)
  • Beim IT-System-Kaufmann und Informatikkaufmann (INFK) wird die Berufsbildposition 8.2 „Konzeption“ erweitert (Entwicklung von Lösungsvarianten auch unter sicherheitsrelevanten Aspekten).

Bestehende Ausbildungsverhältnisse genießen einen Bestandsschutz. Bestehende Ausbildungsverhältnisse können umgeschrieben werden, wenn die Vertragsparteien dies vereinbaren und die Zwischenprüfung noch nicht absolviert worden ist (§ 29).

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