Allgemeines Präferenzsystem (APS) mit Registriertem Exporteur (REX)

Seit 2014 steht das Fördersystem für Entwicklungsländer auf dem Prüfstand. Seither fallen jedes Jahr etliche Länder aus dem Präferenzsystem, die den Status von bedürftigen Entwicklungsländern im Sinne der Verordnung nicht mehr erfüllen.

Das Allgemeine Präferenzsystem ist eine einseitig von der EU gewährte Zollpräferenzmaßnahme für Waren mit präferenzieller Ursprungseigenschaft in begünstigten Entwicklungsländern. Der notwendige Präferenznachweis zur Gewährung von Zollvorteilen bei der Einfuhr in die EU - das Ursprungszeugnis Form A - wird vom 1. Januar 2017 bis zum Jahr 2020 sukzessive durch eine Ursprungserklärung des registrierten Ausführers (REX) ersetzt.

Registrierter Ausführer (REX)
Am 1. Januar 2017 startete in der EU das Registrierungssystem für den registrierten Ausführer (REX). Antragstellende Unternehmen werden von der jeweiligen Zollverwaltung in eine Datenbank aufgenommen und erhalten eine entsprechende Registrierungsnummer. Damit ist das Unternehmen in der Lage, Ursprungserklärungen auf Handelsdokumenten abzugeben. Diese ersetzt schrittweise den bisherigen Präferenznachweis Ursprungszeugnis Form A. Die EU-Kommission stellt einen Zeitplan zur Verfügung, der anzeigt, wann welches APS-Land dem REX-System planmäßig beitritt.

Nach  Beendigung der jeweiligen Registrierungsfrist sind nur noch die Ursprungserklärungen als Ursprungsnachweis gültig.

- Informationen der Zollverwaltung zu REX
- Verordnung (EU) 978/2012: Grundregelungen APS
- Verordnung (EU) 1213/2012: länderspezifische Ausnahmen
Delegierte Verordnung (EU) 1/2014: APS+
- Verordnung (EU) 1016/2014: zusätzliche Länder seit 1. Oktober 2014
- Verordnung (EU) 1015/2014: APS+ Änderung
- Verordnung (EU) 2015/1979: Änderung der Anhänge II, III und IV
- Delegierte Verordnung (EU) 2018/148: Änderung der Anhänge II, III und IV der Verordnung (EU) 978/2012



 

Sandra Vogt International und Unternehmensförderung 0221 1640-1554 0221 1640-1559 sandra.vogt@koeln.ihk.de

Sandra Vogt

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