Bankkaufmann/-frau

Ausbildungsprofil

Zahlenkenner mit Blick für Geld und Kundenwünsche

Sprüche über Bankkaufleute gibt es so einige: „Bankkaufleute müssen schlau sein wie ein Fuchs, vertrauenswürdig wie ein Beichtvater und Nerven haben wie Schiffstaue," oder „Wichtigste Aufgabe des Bankkaufmanns: aus Kunden Freunde und aus Feinden Kunden zu machen," oder auch „Bankkaufleute sind die gründlichsten Leser – denn sie wissen am Besten, was für Nachteile aus flüchtiger Lektüre entstehen können."

Sprüche, die schon einige der Eigenschaften umreißen, die Bankkaufleute mitbringen sollten: Sie sollten gern mit Menschen zu tun haben, verantwortungsbewusst und eigenständig arbeiten können, gute Umgangsformen und ein gepflegtes Äußeres mitbringen, sich gut ausdrücken können und gerne mit Zahlen umgehen. Denn dann können sie bestens beraten rund um Geldanlage, Kontoführung, Kredite, Zahlungsverkehr oder auch Immobilienfinanzierung.

Der Name sagt natürlich, wo die meisten Bankkaufleute arbeiten: in Banken. In Sparkassen sind sie ebenso zu Hause wie bei Volks- und Raiffeisenbanken, bei Privatbanken oder Bausparkassen. Sie sind diejenigen, bei denen man sein erstes Girokonto eröffnet, sich über Kreditmöglichkeiten informiert oder fragt, wie das eigentlich mit einem Bausparvertrag funktioniert.

Stehen Reisen ins Ausland an, dann kann man sich von den Bankkaufleuten erklären lassen, welche Währung gilt oder welche Gebühren bei Kartenzahlung im Ausland fällig werden. Und hat man Geld übrig, haben die Bankkaufleute Tipps rund um Wertpapiere oder andere Geldanlagen.

Kurz und gut: Bankkaufleute sind die netten Menschen, die die Kunden der Bank beraten und über die Angebote und Konditionen informieren. Neben Kontoführung, Geld- und Vermögensanlage und Zahlungsverkehr stehen auch Rechtsthemen, der Umgang mit Informations- und Kommunikationssystemen, Marketing, Rechnungswesen oder auch das Thema Datenschutz auf dem Ausbildungsplan der Bankkaufleute.

Im Anschluss an die Ausbildung stehen viele Wege offen: Abiturienten entscheiden sich oft für ein betriebswirtschaftliches Studium im Anschluss an die Ausbildung, mit anderen Schulabschlüssen sind Fort- und Weiterbildungen bis hin zum Bankfachwirt/zur Bankfachwirtin oder zum Bankbetriebswirt bzw. zur Bankbetriebswirtin möglich.

Wie die Berufsausbildung im täglichen Geschäft aussieht können Sie in diesem Kurzfilm von BR Alpha sehen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Berufsschulen:

Alfred-Müller-Armack
Berufskolleg
Brüggener Str. 1
50969 Köln
Tel: 0221 8201350
Fax: 0221 3606740
E-Mail: ama@ama-berufskolleg.de
Internet: http://www.ama-berufskolleg.de /3252_Bankkaufmann__frau.AxCMS

Städtisches Berufskolleg
für Wirtschaft und Verwaltung
Leverkusen
Bismarckstr. 211
51373 Leverkusen
Tel: 0214 373410
Fax: 0214 373425
E-Mail: info@berufskolleg-leverkusen.de
Internet: http://www.berufskolleg-leverkusen.de /3252_Bankkaufmann__frau.AxCMS

Nell-Breuning-Berufskolleg
Antoniusstr. 15
50226 Frechen
Tel: 02234 93490
Fax: 02234 934919
E-Mail: info@nbb-frechen.de
Internet: http://www.nbb-frechen.de /3252_Bankkaufmann__frau.AxCMS


Berufskolleg Oberberg
Kaufm. Schulen Gummersbach und
Waldbröl

Hans-Böckler-Str. 5
51643 Gummersbach
Tel: 02261 92960
Fax: 02261 929666
E-Mail: info@bko-kfm.de
Internet: http://www.bko-kfm.de




Foto: IHK Köln

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