CEMT-Genehmigungen

CEMT-Genehmigungen berechtigen zur Durchführung von Beförderungen im gewerblichen Güterkraftverkehr, bei denen Be- und Entladeort in zwei verschiedenen Mitgliedsstaaten der Europäischen Konferenz der Verkehrsminister liegen.

Der Transportunternehmer darf nur noch drei Beförderungen mit einer CEMT-Genehmigung außerhalb des Niederlassungsstaates durchführen.  Nach der dritten Beförderung muss mindestens eine Fahrt zurück in den Niederlassungsstaat durchführen werden. Dabei ist es ausreichend, eine Leer- oder Transitfahrt durch den Niederlassungsstaat zu machen. Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit geahndet. Werden entgegen der Auflage mehr als drei Beförderungen außerhalb des Niederlassungsstaates durchgeführt, so gelten diese Fahrten als ungenehmigter Güterverkehr.

Die zahlenmäßige Beschränkung soll den Missbrauch von CEMT-Genehmigungen erschweren, da diese in der Vergangenheit häufig für unerlaubte Kabotage-Transporte verwendet wurden.

Der Antrag auf Erteilung einer CEMT-Genehmigung ist bei der jeweiligen Außenstelle des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) einzureichen, in deren Bezirk der Unternehmer seine Hauptniederlassung hat.

Weitere Informationen zur CEMT-Genehmigung finden Sie auf der Internetseite vom BAG.

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Frederik Hupperts Standortpolitik/RWWA 0221 1640-4020 0221 1640-4290 frederik.hupperts@koeln.ihk.de