Ausbildungsprofil
Viele gewerblich-technische Unternehmen flexibilisieren zunehmend die Arbeitsabläufe. Gleichzeitig fallen in einer steigenden Anzahl von Industriebetrieben beispielsweise bei Wartungsarbeiten sowie im Kundendienst elektrotechnische Tätigkeiten an, die nach der Unfallverhütungsvorschrift "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" (BGV A2) grundsätzlich Elektrofachkräften vorbehalten sind.Jedoch verfügen nur wenige Arbeitnehmer über eine derartige Qualifikation und dürfen diese Arbeiten verrichten. Andernfalls drohen nicht nur Sachschäden, sondern sind auch Menschenleben gefährdet - von haftungsrechtlichen Problemen ganz zu schweigen.Die IHK Köln hat zur Qualitätssicherung in diesen elektrotechnischen Aufgabengebieten eine Rechtsvorschrift "Zusatzqualifikation Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" verabschiedet. Durch eine Prüfung kann festgestellt werden, ob der Prüfungsteilnehmer die notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen hat, die für das sichere und fachgerechte Durchführen der festgelegten Tätigkeiten bei der Inbetriebnahme und Instandhaltung von elektrischen Anlagen, Maschinen und Betriebsmitteln, erforderlich sind.Im Januar 2004 wurde ein Prüfungsausschuss eingerichtet, der nach Bedarf entsprechende Prüfungen abnehmen kann. Gleichzeitig bietet ein Pool an Bildungsträgern, Betrieben und Bildungsstätten vorbereitende Kurse an. Interessierte Betriebe, insbesondere aus der Veranstaltungstechnik, aber auch aus den IT- und Metall-Berufen, können Ihren Mitarbeitern und Auszubildenden so zu einer hochwertigen und anerkannten Zusatzqualifikation verhelfen.Bitte beachten Sie, dass wir diese Zusatzqualifikation nur für Teilnehmer anbieten können, die Ihren Wohnsitz im Bezirk der IHK Köln aufweisen oder an einer Prüfungsvorbereitung eines Trägers in Köln teilnehmen. Interessenten außerhalb des Bezirks der IHK Köln erfragen bitte bei der zuständigen lokalen IHK, ob dort eine vergleichbare Qualifikation angeboten wird.