Die Allianz zwischen Entwicklungspolitik und Wirtschaft zu beiderseitigem Nutzen funktioniert und hat sich bewährt. Über das PPP-Programm des BMZ wird die Privatwirtschaft gezielt für entwicklungsrelevantes Engagement im Ausland gewonnen.
Durch die Globalisierung ergeben sich für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit viele neue Impulse: Während in den Industrieländern die Möglichkeiten rein staatlicher Entwicklungsförderung stagnieren, spielen private Unternehmen in der Weltwirtschaft eine immer wichtigere Rolle. Die gängigsten Sektoren für PPP Investitionen sind Ausbildung, Freizeit und Kultur.Vor diesem Hintergrund setzt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf neue Formen der Kooperationen, so zum Beispiel auf das seit der zweiten Hälfte der 90-er Jahre praktizierte Public Private Partnership (PPP)-Programm, bei dem gezielt die Privatwirtschaft für ein entwicklungsrelevantes Engagement im Ausland gewonnen werden soll.Die 2008 gegründete Gesellschaft namens ÖPP Deutschland AG (Partnerschaften Deutschland) zur Förderung von PPP in Deutschland berät ausschließlich öffentliche Auftraggeber. Aktuelle Projekte finden Sie auf der Internetseite der ÖPP Deutschland AG.Projektvorschläge können bei folgenden Organisationen eingereicht werden:Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG)KfW-EntwicklungsbankStiftung für wirtschaftliche Entwicklung und berufliche Qualifizierung (SEQUA)